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Vollversammlung des Stadtjugendrings

Unter besonderen Umständen

Gronau

Junge Leute in Gronau hat die Corona-Pandemie ganz schön umgetrieben. Das kam bei der jüngsten Vollversammlung zur Sprache. Ferner ging es auch um den Dialog zwischen den Generationen.

Von und

Carlotta Haben ist jetzt auch stimmberechtigtes Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss des Stadtjugendrings. Foto: Frank Zimmermann

Die jüngste Vollversammlung des Stadtjugendrings Gronau, dem Sprachrohr der Gronauer Vereine, Verbände und Organisationen, fand unter besonderen Umständen in der Bürgerhalle statt. Einleitend begrüßte Chiara Hoffstedde als Teamsprecherin des geschäftsführenden Ausschusses die Gäste.

Für die Verwaltung war der stellvertretende Bürgermeister Werner Bajorath anwesend. Er überbrachte seinen Dank und die Wertschätzung der Stadt an die Anwesenden. Dabei betonte er, wie wichtig vor allem in der Zeit nach der Pandemie die Arbeit der unzähligen Ehrenamtlichen in der Stadt ist.

Anschließend folgte der Bericht der Arbeit des geschäftsführenden Ausschusses im vergangenen Jahr, den Chiara Hoffstedde vortrug. Dazu zählte als erstes die Betreuung des Jugendschülerparlaments. Dort werden die Jugendlichen sowohl auf die politische Arbeit vorbereitet, als auch an die entsprechenden Themen in den Ausschüssen herangeführt. In diesem Jahr finden zum dritten Mal die Wahlen zum Jugendschülerparlament statt. Vorbereitend fand ein Austausch mit den SV-Lehrern und Schulsozialarbeitern der weiterführenden Schulen statt.

Jugendschülerparlament

Außerdem ist der Stadtjugendring in diversen Gremien wie der Spielleitplanung sowie mit einer vollen und einer beratenden Stimme im Jugendhilfeausschuss vertreten. Aufgrund der Pandemie fanden im vergangenen Jahr keine weiteren Aktivitäten statt.

Für das Jugendschülerparlament sprach Carlotta Haben zu den Gästen und stellte dabei zwei Projekte vor, die unter anderem angestoßen wurden. Zum einen wurde hier die Mitarbeit am Klimaschutzkonzept angeführt und zum anderen die Unterstützung des abgeänderten Antrags der FDP/UWG zur Errichtung eines Volleyballfelds.

Nach einem kurzen Finanzbericht durch die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings, Desireé Vogler, stellte sich das Generationenbüro Epe vor. Martina Niehoff und Martina Röttger-Hölscher stellten die unterschiedlichen Projekte vor, die das Generationenbüro initiiert hat. Auch hier war schnell klar, dass die Pandemie neue Themen hervorgebracht und geplante Projekte verzögert hat.

Dennoch konnten eine Vielzahl von Aktivitäten vorgestellt werden. Auch hier wurde noch einmal der unschätzbare Wert des Ehrenamts in den Vordergrund gestellt und darum geworben, Jugendliche für den Dialog mit den älteren Generation zu begeistern.

Neuwahlen

Als nächstes stand die Planung für das kommende Jahr an. Der Stadtjugendring wird auch da wieder in den Gremien und Ausschüssen vertreten sein. Beim Jugendschülerparlament stehen in diesem Jahr Neuwahlen an. Auch diese stehen auf der Agenda des geschäftsführenden Ausschusses. Für den 20. September steht der Welt-Kinder-Tag im Kalender.

An dem sollen in diesem Jahr wieder Aktivitäten stattfinden. Auch wird sich der Stadtjugendring wieder in die Vertretung der Interessen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einbringen. In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde noch einmal auf das Projekt „Aufholen nach Corona“ hingewiesen. Hier stehen weiterhin Gelder für Vereine und Verbände zur Verfügung, die noch abgerufen werden können. Weitere Informationen dazu sind bei Desireé Vogler im Jugendamt zu erfragen.

Carlotta Haben wurde im vergangenen Jahr aus dem Jugendschülerparlament als beratendes Mitglied in den geschäftsführenden Ausschuss berufen. Nun wurde sie als stimmberechtigtes Mitglied durch die Vollversammlung einstimmig im Amt bestätigt.

Mit Worten das Dankes an die Anwesenden, vertretend für die vielen Ehrenamtlichen der Stadt, beendete Chiara Hoffstedde die Sitzung mit dem Ausblick, die Vollversammlung im kommenden Jahr wieder unter „normalen“ Bedingungen durchführen zu können.

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