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Urananreicherungsanlage in Almelo

Urenco ermittelt Ursache für Zwischenfall

Gronau/Almelo

Nach einem Zwischenfall Ende August in der Urananreicherungsanlage in Almelo hat die Betreiberfirma Urenco die Ursache geklärt und Maßnahmen ergriffen.

wn

  Foto: -wg- Wilfried Gerharz

Am 27. August war in einer der Produktionshallen in Almelo, in der angereichertes Uran aus den Zentrifugen umgefüllt wird, radioaktives Material freigesetzt worden. Es wurde eine Erhöhung des Anteils an leicht radioaktivem Material im Ventilationssystem gemessen.

Vorsorglich waren einige Räume zeitweise geräumt worden. Die Produktion in der betroffenen Halle wurde kontrolliert heruntergefahren. In unmittelbarer Nähe hatte sich niemand aufgehalten. Mitarbeiter, die sich weiter entfernt in der Halle befanden, waren untersucht worden, ohne dass eine Kontaminierung festgestellt wurde. Bei Messungen außerhalb des Gebäudes wurde keine erhöhte Radioaktivität festgestellt.

Die Ursache des Zwischenfalls ist laut Urenco mittlerweile nach einer gründlichen Untersuchung ermittelt worden: eine Filterinstallation mit Filtermaterial. Die Urenco habe inzwischen in all ihren Produktionsstätten Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederholung eines derartigen Zwischenfalls zu vermeiden, meldete das Unternehmen auf seiner Webseite.

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