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Gronau und Mezöberény unterzeichneten am 24. April 1991 die Städtepartnerschaftsurkunde

Verantwortliche erinnern sich an 30 Jahre Partnerschaft

Gronau

Der 24. April 1991 ist ein besonderer Tag für die Beziehungen zwischen Gronau und Mezöberény. An diesem Tag wurde die Städtepartnerschaftsurkunde unterzeichnet.Der ungarische Bürgermeister István Siklósi und Rainer Doetkotte erinnerten am Samstag, dem Jubiläumstag, in einer kleinen Videokonferenz mit einigen Aktiven daran.

wn

Trafen sich am Samstag zu einer Videokonferenz anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft: (o.v.l.) Kira Dingeldey, Gabi Könemann, Otto und Martá Lohle, (u.v.l.) István Siklósi, Judit Siposk, Norbert Diekmann und Rainer Doetkotte. Foto: Stadt Gronau

Mit dabei waren Norbert Diekmann, der 1991 als damaliger Bürgermeister die Partnerschaftsurkunde mitunterzeichnet hat. Weiterhin Martá und Otto Lohle – sie kommt gebürtig aus Mezöberény und ist 1. Vorsitzende des Petöfi-Clubs. Otto Lohle war viele Jahre im Namen der Verwaltung für Städtepartnerschaften zuständig und ist seit 2016 Ehrenbürger der Stadt Mezöberény.

In der Organisation der Städtepartnerschaft sind tätig in Mezöberény: Judit Merz und Judit Sipos sowie in Gronau Kira Dingeldey und Gabi Könemann.

Schon in den späten 80er-Jahren fanden erste Austauschprogramme statt. Am 24. April 1991 wurde die Städtepartnerschaft offiziell begründet. Seitdem besteht eine Partnerschaft, die jedes Jahr, oft mit persönlichen Besuchen, gepflegt wird.

Den ungarischen Nationalfeiertag am 20. August nahmen viele Gronauerinnen und Gronauer in den vergangenen Jahren zum Anlass, die Gastfreundschaft der Partnerstadt anzunehmen. Dabei beteiligten sich die jeweiligen Stadtverwaltungen selbst, aber auch Vereine und Schulen.

Im Rahmen des diesjährigen Jubiläums war eine erneute Reise nach Ungarn geplant. Diese Planung musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. „Wir möchten es uns natürlich trotzdem nicht nehmen lassen, auf dieses besondere Jubiläum hinzuweisen“, so Bürgermeister Rainer Doetkotte. „30 Jahre sind eine lange Zeit und ich freue mich sehr, dass von dem regelmäßigen Austausch und den Treffen in Ungarn und Deutschland so viele Menschen profitieren konnten. Dies hat uns die unterschiedlichen Kulturen gegenseitig nähergebracht und alle Beteiligten konnten viel daraus mitnehmen“, so der Bürgermeister weiter.

Ziel ist es, die bestehende Städtepartnerschaft auszubauen und viele Menschen für den europäischen Gedanken zu begeistern.

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