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Kneipp-Verein Gronau zieht Bilanz

Viel in Bewegung gebracht

Gronau

Der Kneipp-Verein Gronau hat auch in seinen 22. Geschäftsjahr viel in Bewegung gebracht. Diese Bilanz zieht der Vorsitzende Bernd Ahlers. Eine Reihe von Unterstützern haben dazu beigetragen, die Entwicklungsarbeit des Kneipp-Vereins erfolgreich voranzubringen.

wn

Der Frauen-Powerday gehörte auch 2015 zu den erfolgreichsten Veranstaltungen des Kneipp-Vereins. Foto: Angelika Hoof

Besonderes Engagement zeigte der Verein mit seinen über 100 Angeboten wieder für die gesundheitliche Aufklärungsarbeit in Vorträgen, Aktionstagen, Projekten, Workshops und Kursen mit denen gute Resonanzwerte erzielt wurden. Dabei war der mit der Gleichstellungsstelle organisierte 16. Frauen-Powerday die herausragende Veranstaltung.

„Wir sind stolz darauf, dass der Gronauer Bürger sich derart beteiligt. Wir konnten erneut über 2500 Besucher verzeichnen. Die Teilnehmerzahl stieg von 1736 auf 1848 und die Zahl der Mitglieder von 362 auf 383“, erläutert Ahlers in einem Pressebericht. Es wurden über 140 000 Euro finanziert. Das Geschäftsjahr könne mit einer schwarzen Null abgeschlossen werden.

Besonderes Engagement zeigte der Verein in seinen zwölf Kitas im Arbeitskreis „Gesunde Kita-Kinder im Kneipp Gronau“. Besondere Bedeutungen hatten auch die Verleihung der Stadtplakette an den Vereinsmanager Bernd Ahlers, die neuen Kooperationen mit der Freiwilligenzentrale Gronau und dem Stadtteilzentrum Grow sowie der Einstieg in die Unterstützung der Flüchtlinge.

Das Jahresziel „Integration von Rehasportangebot ins Leistungsprofil des Vereins“ wurde allerdings verfehlt. Vor vier Jahren hatte der Kneipp-Verein damit begonnen, für die Gronauer Bürger Rehasportangebote wie Orthopädie, Neurologie, Demenz und Rehasport für Kinder zu schaffen, hat den Projektbeginn aber immer wieder verschoben. Dabei kämpft der Verein unermüdlich um sein neues Angebot. Es fehlen jedoch geeignete Rehasportübungsleiter und Räume. „Die betreuende Vereinsorganisation ist vorbereitet, aber neben zwei fehlen weitere Helfende“, bedauert Ahlers.

Auch 2016 will sich der Verein nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern zukunftsorientierte Themen angehen. „Kneipp-Zukunft 2020“ wird sich wie ein roter Faden durch das kommende Geschäftsjahr ziehen. Ein wesentlicher Bestandteil wird die Befragung zur Zufriedenheit mit dem Kneipp-Verein sein. Mit dem Landessportbund NRW wurde eine Stärken- und Schwächeanalyse verabredet. Themen wie Gesundheit und Ehrenamt, Überwindung der Schwierigkeiten bei der Gestaltung des Reha-Bereiches, Integration und Quartiersentwicklung werden auf dem Prüfstand stehen.

Der erste Höhepunkt in 2016 wird die Feier zum 20-jährigen Kooperationsjubiläum mit dem Bethesda-Seniorenzentrum im Februar sein. Seit 1996 geht Kneipp zu den Hochbetagten ins Bethesda. Projekte wie „Kneipp kommt zu Ihnen“, „Fit für 100“ mit der Sporthochschule Köln, generationsübergreifende Angebote und die Maßnahme: „Demenzsport“ mit dem Behinderten Sportverband wurden seitdem realisiert.

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