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Deutsch-niederländische „Band Ten Times a Million“ bietet Workshop an

Vom Song zur ersten Tour

Gronau

Im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit steht der Workshop „Musik und Musikbusiness“ der deutsch-niederländischen Band Ten Times a Million. „Das Projekt hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler und Studentinnen und Studenten über die Ländergrenzen hinweg langfristig, nachhaltig und durch die Kraft der Musik stärker zusammenzubringen“, heißt es in der Beschreibung des Seminars. Die WN hat mit Band-Gitarrist Alex Freise über das Projekt und seine Verbindung zu Gronau gesprochen.

Von Marius Kneift

Die Band Ten Times a Million Foto: privat

Ursprünglich sollte der Workshop bereits am 5. September stattfinden. Für diesen Termin habe es nur wenige Anmeldungen gegeben. „Der Termin war zu kurz nach den Ferien“, so Alex Freise. Deshalb schiebt die Band die nächsten Veranstaltungstermine nun nach hinten. Jetzt findet der Workshop am 11., 12. und 13. Oktober statt. Und das in hybrider Form. Studierende der niederländischen ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten werden in Präsenz an dem Workshop teilnehmen können. Weitere Interessenten haben die Möglichkeit via Zoom mitzumachen. Vermittelt werde das Musikgeschäft von den ersten Schritten des Songwritings bis hin zum Auftreten vor Publikum. „Vom Song zu ersten Tour“, wie Alex Freise das Projekt beschreibt.

Ten Times a Million in ihrer Seminarbeschreibung

„Ziel der Band ist es, dass sich weitere grenzüberschreitende Musikprojekte gründen“, erklärt Ten Times a Million in ihrer Seminarbeschreibung. Der Workshop soll das nötige Wissen dafür vermitteln. Neben dem Songwriting werde die Band auch Besonderheiten der Tourplanung und der Aufnahme von Songs thematisieren. Auch die Tätigkeiten des Managements sollen dargestellt werden. „Als besonderer Bonus wird auch unser Manager mit seinem Netzwerk daran teilnehmen.“ Er werde Inhalte und Erfahrungen beisteuern. Zudem lade er für diesen Block Gäste ein, die mit der Band zusammenarbeiten“, erklärt Freise.

Der letzte Teil der des Seminars drehe sich dann um die Zukunft des Radios im Hinblick auf Musik und Podcasts. Freise werde hierbei seine Erfahrungen, welche er im Rahmen seiner Arbeit für die öffentlichen Rundfunkanstalten gesammelt hat, einfließen lassen.

Die Band greift während des Seminars auf die eigene Geschichte zurück. Auch unter Bezugnahme der Pandemie. Denn auch „Ten Times a Million“ sei durch die Pandemie vor Herausforderungen gestellt worden. „Unser Label hat seine Dienste aufgegeben“, erklärt der Gitarrist Alex Freise. Die Aufgabe des Labels seien vor allem organisatorischer Art und die Finanzierung der Band, wie Freise erzählt. „Wir haben das meiste dann in den eigenen vier Wänden aufgenommen.“ Das habe Kosten gespart.

Subventionen und Einnahmen von Corona-konformen Konzerten hätten die Band schließlich über Wasser gehalten.

Alex Freise, gebürtiger Paderborner, wohnte während seines Gitarrenstudiums an der Musikhochschule in Enschede in Gronau. In dieser Zeit habe er zwei sehr gute Freunde kennengelernt, das verbinde ihn mit Gronau. Besonders in Erinnerung bleibe ihm die Nähe des Rock‘n‘Popmuseum zu seiner ehemaligen Wohnung an der Gildehauser Straße. Dass das Rock´n´Popmuseum Projektpartner des Workshops ist, freut Freise deshalb besonders.

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