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Immobilienunternehmerin Dagmar Wigbels hat jede Menge Ideen für eine Neunutzung des Kurti-Bunkers

Von Dunkelkammer bis Paintball

Gronau

Ein riesige Paintball-Arena unter der Erde. Ein Escape-Room oder Gastronomie. Die Immobilienunternehmerin Dagmar Wigbels hat zahlreiche Ideen für die Nutzung der Bunkeranlage unter dem Kurt-Schumacher-Platz. Und Interessenten hat sie auch schon an der Hand.

Von Ralph Schippersund

Ein Blick in den Technikbereich der Bunkeranlage zeigt: Alles ist original erhalten und spiegelt den Stand der Sicherheitstechnik der 1970er-Jahre wider. Foto: kw

Er ist ein Kind des „Kalten Krieges“, doch schon seit Jahren nicht mehr in ursprünglicher Funktion: Der ehemalige Zivilschutzbunker unter dem Kurt-Schumacher-Platz ist ein Relikt aus der Vorwendezeit, der allein schon wegen seiner Größe seinesgleichen in der Region sucht. In den zwei Hallen von jeweils 50 Meter Länge und 35 Meter Breite konnten im Fall der Fälle bis zu 4000 Personen untergebracht werden. Die Bunkertechnik mit allen Versorgungsanlagen ist in einem gesonderten Technikbereich konzentriert, der nochmals rund 500 Quadratmeter groß ist. Bis in die Nuller-Jahre diente der nördliche Hallenteil als städtische Tiefgarage zur Unterbringung von Autos, seit der Entwidmung 2009 aber ist der Bunker weitgehend ungenutzt.

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