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Auswirkungen der Energiekrise

Wärmeräume nur für Fall eines „Blackouts“ geplant

Gronau

In anderen Städten sind sie schon eingerichtet: Wärmeräume für Bedürftige, die sich ein Aufdrehen der Heizung in ihrer Wohnung nicht mehr leisten können. Wie sieht die Situation in Gronau aus?

Für Obdachlose gibt es in Gronau Unterkunftsmöglichkeiten, die sie vor (nächtlicher) Kälte schützen. Einen zusätzlichen Bedarf in Form von Wärmeräumen, wie sie anderswo angesichts der Energiekrise für sozial Schwache eingerichtet worden sind, sehen Stadt und Vertreter von Verbänden derzeit indes nicht. Foto: Ahlke

Gibt es in Gronau angesichts der trotz der staatlichen Hilfen deutlich gestiegenen Energiekosten und sinkender Temperaturen einen Bedarf für öffentliche Wärmeräume? Konkrete Pläne der Stadt gibt es dafür aktuell noch nicht, sagt die stellvertretende Pressesprecherin Kira Dingeldey auf Anfrage. Die Situation mit anderen, meist deutlich größeren Städten, sei mit der in Gronau nicht vergleichbar. Im Ruhrgebiet, in Oldenburg oder Osnabrück beispielsweise gibt es bereits entsprechende Angebote für an der Armutsgrenze Lebende, die ihre Heizung zuhause nur auf Minimum laufen lassen.

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