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Blickpunkt der Woche: Leere im Veranstaltungskalender

Warum wird nicht mehr geboten?

Jedes Jahr dasselbe: Da hat man Zeit – und nix ist los. Meist beginnt mit den Sommerferien die große, öde und langweilige Leere in den Veranstaltungskalendern. Sechs lange Wochen passiert nicht viel. Warum eigentlich nicht?

Martin Borck

Warum ist im Sommer der Veranstaltungskalender nur immer so leer? Ausgerechnet dann, wenn die Menschen Zeit hätten, das Angebot zu nutzen. Foto: Heinrich Schwarze-Blanke

Jedes Jahr dasselbe: Die Sommerferien brechen an – und damit beginnt die große, öde und langweilige Leere in den Veranstaltungskalendern. Sechs lange Wochen passiert nicht viel. Es gibt in Gronau und Epe einige Schützenfeste, den Dämmerschoppen, Dinkie on wheels, die Schlagerparty ums Bethesda-Seniorenzentrum, das Brunnenfest in Epe und den Survivallauf in den Eper Bülten. Immerhin. Schaut man sich aber dagegen das Veranstaltungsprogramm für den September an, kommt man kaum zum Luftschnappen. Ein Ereignis jagt das nächste: Das mehrtägige Stadtfestival, Konzerte von Männerchor und Symphonieorchester, ein Poetry Slam, der Eper Michaelismarkt, die Interkulturelle Woche, eine Segelregatta, die Jubiläumsfeier der Awo und eine grenzüberschreitende Radtour konkurrieren allein im Zeitraum vom 13. bis 29. September um die Gunst und Aufmerksamkeit der Gronauer und Eperaner. Die aber dann viel weniger Zeit für Aktivitäten haben. Denn die Ferien, in denen sie Muße hätten – die sind dann ja vorbei. Dazu kommt, dass andere Orte in der Region ihre Stadtfeste im selben Zeitraum terminieren und sie sich gegenseitig Konkurrenz machen.

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