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Nach Windradhavarie

Wasserfläche im Naturschutzgebiet wird abgelassen

Epe

Die Fallhöhe ist groß. Der Radius, in den nach dem Bruch eines Windrad-Rotorblattes die Glasfaserfragmente gefallen sind, ist es ebenfalls. Um zu Untersuchen, ob sie auch im Naturschutzgebiet Ammerter Mark gelandet sind, wird dort eine Wasserfläche abgelassen.

Das Naturschutzgebiet ist unscheinbar, aber wichtig. Die darin befindliche Wasserfläche wird nun abgelassen, um das Areal auf Glasfaserfragmente untersuchen zu können. Foto: Bürgerwind Gronau Epe Verwaltungs

Anfang des Jahres ging ein Rotorblatt an einem Windrad in Epe zu Bruch. Infolge dessen sind kleinere und größere Glasfaserfragmente ins Umfeld gelangt.

Weite Teile des Gebiets wurden bereits auf Veranlassung des Betreibers der Windkraftanlage abgesucht und so weit wie möglich von den Partikeln befreit, da diese insbesondere für nahrungssuchende Tiere vor Ort eine Gefahr darstellen. Das teilte die Bürgerwind Gronau Epe Verwaltungs GmbH am Freitag mit.

Nicht auszuschließen ist, dass sich auch in einer Wasserfläche im Naturschutzgebiet „Ammerter Mark“ Glasfaserfragmente befinden. Das Naturschutzgebiet ist von Bedeutung für Brut- und Rastvögel. Aus diesem Grund wird die Wasserfläche in den kommenden Tagen abgelassen, sodass weitere Untersuchungen stattfinden können. Auf diese Maßnahme verständigten sich nun in einem Ortstermin Vertreter des Bürgerwindparks Gronau-Epe, der Biologischen Station Zwillbrock (Gebietsbetreuung), der Bezirksregierung Münster (Höhere Naturschutzbehörde als Eigentümerin), des Kreises Borken (Untere Naturschutzbehörde / Untere Wasserbehörde), der Stadt Gronau und des Wasser- und Bodenverbands „Goorbach“ einvernehmlich.

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