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Musikschule in der Stadtkirche

Weihnachtliches Konzert als Jubiläums-Finale

Gronau

Mit einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in der Stadtkirche hat die Musikschule der Stadt Gronau am Sonntag den Abschluss ihres Jubiläumsjahres gefeiert. Vor voll besetzten Bänken machten die Kinder der Grundausbildungsgruppen mit einem Lichtertanz den Auftakt.

Christiane Nitsche

Leuchtende Augen gab es beim Weihnachtskonzert der Musikschule in der Stadtkirche. Die Kinder begeisterten mit Lichtertanz und Gesang. Für die Großen gab es „große Musik“, wie hier von Svetlana Huck und Nele Reinermann (u.) Foto: Christiane Nitsche

Passend zum Nikolaustag rot bemützt und mit Lichtern in Händen zogen sie zu den Klängen von Händels Larghetto aus der Oper Xerxes in die Kirche ein. Begleitet wurden sie dabei vom eigens für das Weihnachtskonzert gegründeten Holzbläser-Ensemble – auch, nachdem sie als großer Kinderchor Aufstellung genommen hatten, um „Lasst uns froh und munter sein“ zu singen.

Die Verantwortlichen ließen die Höhepunkte des Jubiläumsjahres zum 50. Bestehen der Musikschule Revue passieren: „Wir erinnern uns an den ersten Flashmob Gronaus, an einen besonderen Tag der offenen Tür und an das große Jubiläumskonzert in der Bürgerhalle.“ Leider sei das Jahr überschattet worden von der Nachricht, dass eine Gebührenerhöhung drohe. Die Elternvertretung der Musikschule hatte darum einen Infostand aufgebaut und sammelte Unterschriften gegen eine Erhöhung. Noch nach dem Konzert saßen Eltern in den Bänken, um ihre Unterschrift zu leisten.

Einer der Höhepunkte des Konzerts war das von Ruben Wartena gespielte Klarinettenkonzert von Carl Stamitz. Auch der Kanon von Pachelbel wurde mit Querflöte (Saskia Oing, Maria Sterneberg, Julia Thörner-van-Almsick), Fagott (Claudia Brägelmann) und Klavier (Bärbel Narowski) besonders schön intoniert.

Melissa-Joy Gjakonovski überzeugte solo am Klavier mit Visions fugitives von Prokofiev, Charlotte Büscher und Nele Reinermann spielten jeweils vierhändig mit ihrer Dozentin Svetlana Huck weihnachtliche Weisen und festliche Musik: das polnische Weihnachtslied „Lulajze Jezuniu“ und die „Domglocken in der Christnacht“ von Ernst Simon.

Passend zum Nikolaustag bekamen alle Akteure anschließend einen Schokoladen-Nikolaus aus fairem Handel überreicht. Den größten Lohn allerdings erhielten sie vom Publikum: Der Applaus und die Resonanz auf den Spendenappell der Veranstalter für das Orgelprojekt der evangelischen Stadtkirche zeigten, dass die Mühen der großen und kleinen Musiker honoriert wurden. „Ja, es hat sich gelohnt“, sagte Kantor Tamás Szöcs.

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