Beim Reparaturtreff finden alte und nicht so alte Geräte kundige Hände

Weil es nicht immer neu sein muss

Gronau

Der Film wird kürzer und kürzer. Immer wieder muss Carsten Welp ein Stück abknipsen, um den dünnen Streifen in den Führungsschlitz stecken zu können. Der alte Filmprojektor, dessen Innenleben sich auf dem Tisch vor ihm offenbart, will nicht so recht. Im Reparaturcafé bei der Familienbildungsstätte an der Laubstiege soll er wieder ans Laufen gebraucht werden.

Christiane Nitsche

Carsten Welp macht sich mit dem Super-8-Projektor vertraut (o.l.). Hildegard Böhnke (kl. Foto r.) hilft Brigitte Hölscher-Rotermann bei Näharbeiten. Foto: Christiane Nitsche

Super 8. Wer kennt das heute noch? Carsten Welp ist zu jung. Bei Hubert Kovermann ist das anders: „Ich habe noch 120 Filme zuhause“, erklärt er. Da komme es auf den einen nicht so sehr an. Aber sehen würde er sie gerne. Also hat sich der Gronauer den Projektor bei einer Kollegin geliehen – nur um festzustellen, dass das Gerät nicht lief. Nun treiben ihn also zwei gute Gründe. „Ich würde das Gerät gerne funktionstüchtig zurückgeben.“

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