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Sexuell grenzverletzendes Verhalten – in Epe aber kein Fall bekannt

Weitere Vorwürfe

Epe/Rheine

Die Vorwürfe gegen den mittlerweile verstorbenen Eper Pfarrer Johannes Thijssen nehmen zu. Zwei weitere Personen haben mit dem Bistum Kontakt aufgenommen.

Von Guido Kratzke

In Epe sind keine Vorwürfe gegen Pfarrer Johannes Thijssen bekanntgeworden. Seit 1983 lebte und wirkte der 2007 mit 94 Jahren verstorbene Geistliche in der Pfarrgemeinde St. Agatha. Foto: mb

Gegen den im Jahr 2007 verstorbenen Pfarrer Johannes Thijssen, der seit 1983 in Epe lebte, gibt es weitere Vorwürfe. Eine Frau hat sich beim Interventionsbeauftragten des Bistums Münster, Peter Frings, gemeldet. Anfang der 1960er-Jahre sei die damals Zwölfjährige beim Überbringen einer Nachricht von dem Priester der Pfarrgemeinde St. Konrad in Rheine an die Brust gefasst worden. „Sie habe das ihrer Mutter berichtet, die den Pfarrer deswegen auch zur Rede gestellt habe“, bestätigte Jan Kröger, leitender Pfarrer der Gemeinde St. Antonius Rheine, zu der St. Konrad heute gehört, im Gespräch mit unserer Zeitung. Danach habe es keinen Vorfall mehr in Bezug auf die Betroffene gegeben, bestätigte Frings gegenüber den WN.

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