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Pastor Thorsten Brüggemann geht in die Offensive

Wer um Segen bittet, soll ihn bekommen

Epe

Seit Anfang der Woche diskutieren nicht nur katholische Christen über das erneut ausgesprochene Verbot der Glaubenskongregation des Vatikans, homosexuelle Partnerschaften zu segnen. Alles bleibt wie es war, wird darin bekräftigt. Keine Segnung erwünscht. Vor Ort sieht das Thorsten Brüggemann, Pfarrer von St. Agatha Epe, deutlich anders und weiß sich im Kreis vieler Geistlicher, die das wie er anders sehen.

Guido Kratzke

Thorsten Brüggemann hat für seine Aussage viel Zuspruch erhalten. Er will dazu ermächtigt werden, auch homosexuelle Paare zu segnen,. Foto: privat

„Wer ehrlich um einen Segen bittet, also um ein Zeichen der Nähe Gottes, von dem es ja in unserer Verkündigung heißt, er sei der Gott der Liebe, der sollte ihn auch bekommen“, hatte der Pfarrer auf seiner Facebook-Seite gepostet. Darin hatte er zunächst angeführt, dass er die Vollmacht von der Kirche erhalten habe, einen Segen zu spenden beziehungsweise etwas zu segnen. Im Anhang führt er eine Liste aus dem Benediktionale an. In diesem Buch werden alle möglichen Anlässe und Dinge aufgeführt, zu denen nach Kirchenwillen ein Segen ausgesprochen werden kann.

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