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Nur nach telefonischer Anmeldung: Sperrgut, Altpapier und Altholz abgeben

Wertstoffhof geht in den Testbetrieb

Gronau

Testweise wird am Wertstoffhof in Gronau ab sofort neben Grünabfall auch Sperrmüll, Altpapier, Kartonagen und Altholz (ohne Bauholz) entgegen genommen – aber nur nach telefonischer Terminvorgabe.

pd/kw

Ein Mitarbeiter des Wertstoffhofes in Gronau an einem Schild, das ab sofort nicht mehr gilt. Testweise wird in Gronau wieder Sperrgut, Altpapier und Altholz angenommen. Aber nur nach telefonischer Anmeldung bei der EGW.. Foto: Klaus Wiedau

Gute Nachricht für alle, die daheim auf bergeweise Sperrmüll, Altholz und Kartonagen sitzen: Ab sofort (bis zunächst zum 25. April) wird auf drei Wertstoffhöfen im Kreis – darunter neben Borken und Gescher/Velen auch der in Gronau – testweise wieder Sperrgut, Altholz und Altpapier angenommen. Allerdings nur nach telefonischer Anmeldung. Das teilte die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland gmbH am Mittwoch mit. Der Testbetrieb erfolgt zu den Öffnungszeiten des jeweiligen Wertstoffhofes einschließlich Samstag.

Die EGW bittet um Verständnis, dass die Ausweitung des Annahmeservice vorerst nur für die Bürgerinnen und Bürger der genannten Städte und nur für Sperrmüll, Möbelaltholz (kein Bauholz!) und Altpapier sowie Kartonage gilt.

Eine Annahme dieser Abfallarten ist auf den Wertstoffhöfen nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die EGW unter folgenden Telefonnummern 02542 929 -0 oder -111 oder -140. Die EGW ist montags bis freitags telefonisch ab 8.30 Uhr erreichbar.

Was zu Sperrmüll aus privaten Haushalten und Möbelaltholz zählt, ist auf der Internetseite der EGW unter egw.de/service/abfallberatung/abfall-app-im-web/ nachzulesen.

Um den Infektionsschutz und den Betrieb auf dem Wertstoffhof aufrecht halten zu können, bittet die EGW alle Bürgerinnen und Bürger um folgendes:

  • um Verständnis, da es trotz Terminvergaben zu Wartezeiten kommen kann;
  • um Einhaltung des Abstandes zu Mitmenschen von mindestens 1,5 Metern;
  • den Aufenthalt auf dem Wertstoffhof zeitlich möglichst kurz zu halten;
  • möglichst alleine zu kommen bzw. wenig Begleitpersonen mitzubringen;
  • Wertstoffhöfe in der aktuellen Situation nur dann aufzusuchen, wenn dies unbedingt erforderlich ist;
  • dass andere Abfälle wie z.B. Elektrogeräte, Baumischabfälle, Schadstoffe usw. nicht angenommen werden.

Seit dem 19. März werden wegen der Corona-Krise über die Wertstoffhöfe, die die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH (EGW) im Auftrag der Kommunen im Kreis Borken betreibt, nur noch Grünabfälle aus privaten Haushalten angenommen. In Abstimmung mit dem Kreis Borken, Städten und Gemeinden wurde aktuell beschlossen, testweise auf drei Wertstoffhöfen neben der bisherigen Grünabfallannahme auch wieder Sperrmüll, Möbelaltholz und Altpapier bzw. Kartonagen anzunehmen.

Sollte der Testbetrieb auf den drei Wertstoffhöfen erfolgreich verlaufen, prüft die EGW den erweiterten Annahmeservice auch auf die anderen von der EGW betriebenen Wertstoffhöfe auszudehnen. Bis dahin gilt für die anderen kommunalen Wertstoffhöfe, dass nur Grünabfälle aus privaten Haushalten angeliefert werden können, heißt es weiter in einer Mitteilung.

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