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Frank Overkamp präsentiert Mitgliedern positive Geschäftsentwicklung

Ziel: Negativ-Zinsen vermeiden

Gronau/Ahaus

Im vergangenen Jahr wurden die Voraussetzungen geschaffen, in diesem Jahr fanden sie Anwendung: Nachdem das genossenschaftliche Geldinstitut im Jahr 2020 seine Vertreterversammlung in schriftlicher Form durchgeführt hatte, fand am Dienstagabend eine Teilrückkehr ins Präsentformat statt: Vorstand und Aufsichtsrat kamen auf dem Tobit-Campus in Ahaus zusammen. Die Veranstaltung wurde für die Mitglieder ins Internet gestreamt.

Von Guido Kratzkeund

Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ kamen Vorstand und Aufsichtsrat zur Vertreterversammlung auf dem Tobit-Campus zusammen. diese wurde für die Mitglieder ins Internet übertragen. Foto: Volksbank Gronau-Ahaus

Es gibt ein Damokles-Schwert, das auch über der Volksbank Gronau-Ahaus schwebt: Negativ-Zinsen. Frank Overkamp, Vorstandsvorsitzender, des genossenschaftlichen Geldinstituts, machte bei der Vertreterversammlung am Dienstagabend keinen Hehl daraus, dass seine Bank darauf reagieren muss. Minus 0,5 Prozent – das bedeutet heute bereits, dass gewerblich Anleger zu Zahlungen herangezogen werden. „Unser Ziel ist aber, dass wir Negativ-Zinsen für möglichst all unsere Kunden vermeiden“, betonte der Vorsitzende. Seinen Vorstellungen nach sollen 90 bis 95 Prozent der Kunden davon verschont bleiben. „Ausschließen kann ich, dass wir Kleinstbeträge – also beispielsweise Kindersparbücher – heranziehen.“ Angesichts auch zukünftig stattfindender Sparwochen wolle man ein Signal setzen, Verwahrentgelte vermeiden. „Mit regelmäßigen Sparen kann man was bewirken“, betonte Overkamp. „Wir sparen in Wertpapierfonds.“ Die eigene Anlagestrategie der Volksbank könne auch für Kunden eine interessante Option darstellen.

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