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Fahrradstraße Am Buddenbrook /Auf der Sunhaar fertiggestellt

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Gronau braucht die Verkehrswende. Dabei helfen soll eine Stärkung des Radverkehrs. Eine Maßnahme – die Einrichtung der Fahrradstraße Am Buddenbrock/Auf der Sunhaar – ist jetzt (fast) abgeschlossen.

Von der Wilhelmstraße bis hinter den Hohen Weg verläuft die neue Fahrradstraße über die Sunhaar und den Buddenbrook. Die Fahrradstraße darf auch von Pkw, Lkw und Busen benutzt werden. Foto: Stadt Gronau

Die Arbeiten an der Fahrradstraße Am Buddenbrook/Auf der Sunhaar sind weitestgehend abgeschlossen, sodass diese nun vollständig genutzt werden kann. Abhängig von der Witterung werden die Restarbeiten Anfang kommenden Jahres durchgeführt.

Die Stadt Gronau beabsichtigt, die Verkehrswende voranzutreiben. Ein wichtiger Bestandteil der Verkehrswende ist die Stärkung des Radverkehrs. Hierzu wurde bereits im Jahr 2015 ein Radverkehrskonzept erstellt, das Verbesserungspotenziale aufzeigt und einzelne Maßnahmen vorschlägt. Diese Maßnahmen sollen nach und nach umgesetzt werden.

Für die Straßenachse Am Buddenbrook/Auf der Sunhaar sieht das Radverkehrskonzept die Einrichtung einer Fahrradstraße vor. Die ist nun nahezu fertiggestellt.

Anzahl der Radfahrer, Sicherheit und Komfort erhöhen

Durch die Fahrradstraße sollen mehr Bürgerinnen und Bürger auf das Fahrrad umsatteln. Gleichzeitig ist es das Ziel, die Sicherheit und den Komfort für den Radverkehr zu erhöhen. Profitieren sollen von der Fahrradstraße sowohl die Radfahrenden auf dem Weg zu Unternehmen im Gewerbegebiet, als auch Radfahrerinnen und Radfahrer, die zum Einkaufen in den Ortskern fahren. Darüber hinaus wird der Schulweg zur Georgschule verbessert, die über die Straße Auf der Sunhaar erschlossen wird. Des Weiteren führt die Fahrradstraße zu einer Verkehrsberuhigung, die vor allem die Anwohnerinnen und Anwohner des Buddenbrook seit langem fordern. Aufgrund der vorhandenen Nutzung entlang bzw. auf der Straße (Discounter, Schule, Linienverkehr) ist die Fahrradstraße weiterhin für den Kfz-Verkehr freigegeben, dazu zählen auch Lkw und Busse.

Dennoch wird das Ziel verfolgt, dass vor allem der Durchgangsverkehr auf die parallel laufende Nienborger Straße verschoben wird.

Da bereits vermehrt die vorhandene Beschilderung hinterfragt wurde, weist die Verwaltung darauf hin, dass die Zusatzbeschilderung die Fahrradstraße nicht nur für Pkw und Motorräder, sondern auch für Busse und Lkw freigibt. Das Piktogramm eines Autos in Frontalansicht bedeutet laut Straßenverkehrsordnung „Kraftwagen und sonstige mehrspurige Fahrzeuge“.

Insgesamt 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden gefördert (80 Prozent Bundes- und zehn Prozent Landesmittel).

Auf Fahrradstraßen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Wenn ein Auto Radfahrende überholen will, muss es – auch wenn die Radfahrenden nebeneinander fahren – einen seitlichen Abstand von 1,50 Metern einhalten. Wenn das nicht möglich ist, muss der Kfz-Fahrende auf eine passende Gelegenheit zum Überholen warten.

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