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Wie der Ort bei Borken zum „Gold-Dorf“ wurde

Marbeck und das „Wir-Gefühl“

Borken

Im Münsterland gibt es ein „Gold-Dorf“: Marbeck, ein Ortsteil von Borken. Am Sonntag gab es die Plakette. Aber warum eigentlich? Ein Erklärungsversuch.

Von Peter Berger

So sieht ein „Golddorf“ aus: Marbeck, ein 2500-Einwohner-Ortsteil von Borken, bekam beim Dorfwettbewerb eine Medaille. Foto: Lilly Schmidt

Wer von einem „Gold-Dorf“ eine Postkarten-Idylle mit kopfsteingepflastertem Kirchplatz erwartet, der umsäumt ist von schnuckeligen Backstein- oder Fachwerkhäusern und untermalt von Brunnengeplätscher und dem Gegacker freilaufender Hühner – der ist in Marbeck nicht an der richtigen Adresse. Der 2500-Einwohner-Stadtteil von Borken ist ein Kind der Nachkriegszeit, eine aus anfangs fünf Häusern gewachsene Siedlung ohne historisch gewachsenen Kern, dafür aber mit jeder Menge „Außenbereich“. Und bewohnt von Menschen, für die „Wir-Gefühl“ keine leere Floskel ist.

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