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Gemeinde muss Entsorgungsleistungen in 2023 neu ausschreiben

Abfallgebühren bleiben in Heek stabil

Heek

Was die Müllentsorgung kostet, muss die Gemeinde Heek durch Gebühren wieder reinholen. Dementsprechend haben die Bürgerinnen und Bürger einen unmittelbaren Nutzen davon, dass sie im vergangenen Jahr nicht mehr Müll produziert haben: Die Gebühren bleiben konstant.

-tgo-

Die Gebühren für das Leeren der verschiedenen Abfalltonnen bleiben im kommenden Jahr stabil. Foto: Matthias Ahlke

Die Heekerinnen und Heeker dürfen sich freuen: Der Gemeinderat hat jüngst beschlossen, die derzeitigen Abfallgebühren im kommenden Jahr beizubehalten.

Erst 2021 wurden die Gebühren für die Entsorgung von Bio- und Restmüll um mindestens sechs Euro pro Tonne erhöht. Die Entsorgung der Papier- und Gelben Tonne (240 Liter) war und ist für die Heeker ohnehin kostenlos.

Für Bio- und Restmüll fallen folgende Kosten an: Restabfall 80 Liter 142,80 Euro; Restabfall 120 Liter 199,20 Euro; Restabfall 240 Liter 348 Euro; Restabfall 1100 Liter 1791,60 Euro; Bioabfall 80 Liter 60 Euro; Bioabfall 120 Liter 80,40 Euro; Bioabfall 240 Liter 139,20 Euro.

Dass die Gebühren nicht steigen, ist aber im Gegensatz zu der politisch getroffenen Entscheidung, die Hebesätze für die Grundsteuern und Gewerbesteuer nicht zu erhöhen, letztlich ein Verdienst der Heeker.

„Es handelt sich hierbei um eine reine Aufkommensgebühr“, sagt Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff. Es sind also zu 100 Prozent über Gebühren zu deckende Ausgaben der Gemeinde.

Verändert sich also das Müllvolumen in der Gemeinde im Laufe eines Jahres nicht signifikant zum Vorjahr, gibt es auch keine Gebührenerhöhung.

Dabei kalkuliert die Gemeinde, so erklärt es der Bürgermeister, die anfallenden Gebühren stets mit einem kleinen Puffer. Dadurch werden geringfügige Schwankungen ausgeglichen. Gebührenanpassungen seien so in der Regel nur alle paar Jahre nötig.

Oder aber bei einer Neuausschreibung der Entsorgung. Schließlich kommt es dabei darauf an, welche Konditionen die Gemeinde mit der Entsorgungsfirma aushandeln kann. Sind diese schlechter als die bisherigen, tragen das am Ende alle Bürgerinnen und Bürger.

Etwas, das 2024 passieren könnte. Denn die Entsorgungsleistungen müssen laut Verwaltung in 2023 zum 1. Januar 2024 neu ausgeschrieben werden. Grund: Eine weitere Verlängerung des bisherigen Vertrages mit Stenau sei nicht mehr möglich.

Bio- und Restmüll, Papier sowie Gelbe Tonne – all das wird vierzehntäglich bzw. alle vier Wochen durch das Entsorgungsunternehmen Stenau aus Ahaus geleert. Die Grünannahmestelle ist im Gewerbegebiet Bült auf dem Betriebsgelände der Firma Büscher.

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