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Endausbau Leuskesweg: Gemeinde bereitet Ablöseverträge vor

Anlieger haben „einen Hals“ auf die Gemeinde

Heek

Der Endausbau des Leuskeswegs zwischen Kreisverkehr Stroot und Einmündung Bleiche/Volmers Kamp rückt immer näher. Alle Arbeiten sind ausgeschrieben, die meisten schon vergeben.

-tgo-

Noch wissen die Leuskesweg-Anlieger nicht genau, was mit dem Ausbau finanziell auf sie zukommt. Foto: Markus Gehring

„Noch haben wir nichts bekommen. Wir wissen auch noch nicht, wie der Preis aussehen wird“, sagt ein Anlieger. Und findet deutliche Worte: „Die Anlieger haben einen Hals auf die Gemeinde.“ Zuletzt standen 23 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche im Raum. Da kommen schnell einige Tausend Euro pro Anlieger und Haus zusammen. Abgerechnet wird nach dem Baugesetzbuch (BauGB), die Anwohner tragen so 90 Prozent der Kosten. Ob die geplanten Ablöseverträge ein Rettungsring sind, scheint fraglich. Sind die Verträge mit den Baufirmen gemacht, werden die Anlieger auf jeden Fall Post von der Gemeinde bekommen, bestätigt Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff. Die Ablöseverträge sollen den Anwohnern ein Stück Sicherheit geben. Die SPD-Fraktion brachte den Stein dazu ins Rollen. Mit diesen Verträgen werden die voraussichtlichen Beiträge „abgelöst“ bevor die Beitragspflicht entsteht.

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