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Fahrrad-Kontrollaktion an der Grundschule

Besser in Schuss als beim letzten Mal

Nienborg

„Heute waren die Räder besser in Schuss als beim letzten Mal“, konnten Karl-Heinz Dydak und Josef Bellerich zufrieden feststellen. Gut 60 Räder der Erst- bis Drittklässler der Bischof-Martin-Grundschule wurden am Montagmorgen zunächst von der Polizei in Augenschein genommen und dann von den beiden Mitgliedern der Fahrradwerkstatt wieder in Schuss gebracht.

-bsch-

Josef Bellerich (Bild) sorgte gemeinsam mit Foto: privat

Meist waren es kaputte Klingeln, Katzenaugen oder Heckreflektoren, die beanstandet wurden oder Bremsen, die nachgestellt werden mussten.

Wegen der Corona-Maßnahmen liegt das letzte Mal, dass die Räder der Grundschüler kontrolliert und repariert wurden, schon zwei Jahre zurück. „Damals fuhren viele noch ältere Modelle“, erinnert sich Karl-Heinz Dydak. Jetzt seien die Fahrräder im Durchschnitt neuer gewesen. Und damit gar nicht mehr mit denen aus der Jugend der beiden Rentner vergleichbar. „Früher gab es nur ein Fahrrad in der Familie, und das gehörte dem Vater“, denkt Josef Bellerich zurück. Nur mit viel Glück und gutem Zureden durften sich die Kinder das mal ausleihen.

Die für die Reparaturen benötigten Ersatzteile stellte der Förderverein der Bischof-Martin-Schule zur Verfügung. „Sichere Fahrräder sind wichtig, wenn die dunkle Jahreszeit beginnt“, erklärt Jessica van Ledden das „Förbi“-Engagement. Ihre Stellvertreterin Annika Mers beschreibt die Arbeit der beiden Fahrradwerkstatt-Helfer so: „Kleine Wunder wurden sofort erledigt.“

Neben den Fahrrädern wurden auch die Helme der Kinder auf den richtigen Sitz überprüft – und bei Bedarf optimal eingestellt.

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