Innovation aus Heek

Büscher-Brüder erwarten Genehmigung für Rohstoff aus 100 Prozent recyceltem Material

Heek

Jahrzehnte lang hieß es in den Lehrbüchern: Das geht nicht. Bis Wolfgang und Hans-Jürgen Büscher sich fragten: Warum eigentlich nicht? Und es einfach ausprobierten. Und siehe da: Es geht doch.

Von Bernd Schäfer

Hans-Jürgen (l.) und Wolfgang Büscher in der Halle ihres Betonwerks, in dem bald ressourcenschonende Fertigteile aus recyceltem Bauschutt für den Fertighausbau gegossen werden sollen. Foto: Bernd Schäfer

Das, was da nicht gehen sollte, war Beton aus Recyclingmaterial. Maximal 30 Prozent Altmaterial dürfen bislang beim Guss von neuen Formteilen beigemischt werden. Dabei türmten sich auf dem Werksgelände in der Bült, das neben dem Betonwerk auch einen Containerdienst und einen Recyclinghof beherbergt, Unmengen von Bauschutt aus abgerissenen Häusern – der im besten Fall noch geschreddert als Unterbau für Straßen dienen konnte oder gar auf einer Deponie entsorgt werden musste.

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