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Reibungslose Arbeiten im Eichenstadion

Das Bewässerungssystem auf zweitem Spielfeld ist installiert

Nienborg

Wasser marsch. Gezielt, dosiert und zur richtigen Zeit. In den vergangenen Tagen installierten Mitarbeiter der Firma Josef Pötter aus Epe und ehrenamtliche Helfer von RW Nienborg das Bewässerungssystem auf dem zweiten Spielfeld im Eichenstadion.

Für die Installation der automatischen Beregnungsanlage auf dem zweiten Spielfeld musste ein Graben ausgehoben werden. Foto: privat

Wasser marsch. Gezielt, dosiert und zur richtigen Zeit. In den vergangenen Tagen installierten Mitarbeiter der Firma Josef Pötter aus Epe und ehrenamtliche Helfer von RW Nienborg das Bewässerungssystem auf dem zweiten Spielfeld im Eichenstadion.

Nachdem die Sanierung des Spielfeldes vor acht Jahren nicht den erhofften Erfolg brachte und das Regenwasser nicht abfloss, wurden nun im Rahmen einer erneuten Sanierung eine neue Drainage und eine Schlitzdrainage eingebaut. Das bedingt eine ausreichende Bewässerung des Platzes.

Gemeinsam beschlossen die Verantwortlichen der Gemeinde und des Vereins, dafür eine moderne Beregnungsanlage einzubauen.

Am vergangenen Freitag erfolgte der erste Probelauf der unterirdischen und beinahe unsichtbaren Anlage. Die Düsen der zehn Teilkreisregener und drei Vollkreisregener fuhren aus dem Boden heraus und versorgten jeden Quadratmeter des Rasens gleichmäßig mit Wasser. „Die Arbeiten sind reibungslos gelaufen“, war Bauleiter Sven Tolksdorf mit dem Verlauf der Arbeiten sehr zufrieden. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgt im kommenden Frühjahr, wenn das Spielfeld dem Verein zum Trainieren und Spielbetrieb wieder zur Verfügung stehen soll.

Die Bewässerung erfolgt dann zeitlich automatisch in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden. Dadurch entstehen keine nennenswerte Verdunstungsverluste. Zudem wird genau die passende Menge Wasser an die Pflanzen abgegeben, die diese benötigen. Mit dem Bewässerungssystem kann der Platz schnell regenerieren. Der Rasen wird tiefer verwurzelt und ist somit auch kräftig genug, um Angriffe durch Stollen oder Larven besser zur überstehen.

„Die automatische Beregnungsanlage sorgt zudem für eine bislang nicht gekannte Wurfweite auf der Sportanlage“, war Josef Hemker bei der Einweisung in die Anlage sichtlich zufrieden. Er kümmert sich um die Pflege der Spielfelder der Rotweißen.

Die Installierung der Beregnungsanlage und die Anschaffung des Großflächenberegners für die übrigen Plätze sorgt zu einer Arbeitsentlastung. So entfällt zukünftig das lästige und arbeitsintensive Schleppen der Wasserschläuche.

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