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Bürgerschützenverein Nienborg führt Kranzniederlegung und Frühschoppen durch

Die neue Schützenfahne wird geweiht

Nienborg

Das sechste Jahrhundert des Bestehens hat begonnen – das Jubelfest muss noch nachgeholt werden. Auch in diesem Jahr feiern die Nienborger Bürgerschützen coronabedingt in kleinerem Rahmen.

Auch wenn das traditionelle Schützenfest ausfällt, soll es in Nienborg eine kleine Feier mit kurzen Umzügen geben. Foto: privat

Traditionell wird am ersten Wochenende im August in Nienborg Kirmes und Schützenfest oder Sommerfest gefeiert. In diesem Jahr wollte der Allgemeine Bürgerschützenverein Nienborg vom 31. Juli bis 3. August sein 500-jähriges Jubiläum nachfeiern. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie kann das Fest auch in diesem Jahr nicht steigen. Die Bürgerschützen müssen jedoch nicht völlig auf eine Feier verzichten. Der Vorstand um Präsident Markus Callenbeck hat sich für den 31. Juli (Samstag) ein Alternativprogramm überlegt und wird dabei tief in die Vereinskasse greifen.

Um 9.30 Uhr ist Antreten aller Schützen, Offiziere und Vorstandsmitglieder am Burgtor. Danach geht es unter Begleitung des Musikvereins Nienborg in den Klanggarten hinter dem Langen Haus. Dort wird Pater Joy Madassery die neue Schützenfahne weihen. Die Fahne spendete Ludger Gausling dem Verein zum Jubiläum. Im Anschluss gedenken die Bürgerschützen der verstorbenen Vereinsmitglieder mit einer Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal. Danach marschieren die Schützen und Musiker zum Festplatz in der Nie­stadt. „Beim Frühschoppen spenden wir vom Verein mindestens 501 Liter Freibier“, lädt Markus Callenbeck alle Vereinsmitglieder mit den Frauen und Kindern ein. Das Fest wird als private Veranstaltung des Schützenvereins gefeiert.

„Die Schützen treten bitte mit schwarzer Hose, weißem Hemd, Schützenhut, geschmücktem Stock und Vereinsemblem an“, sagt Markus Callenbeck. Die Vorstandsmitglieder werden erstmalig ihre neuen Zylinder tragen, die Hans Cramer sponserte. Die Offiziere werden zum ersten Mal bei einem offiziellen Anlass ihre neuen Uniformjacken und neuen Offiziershüte tragen.

Es gelten die Corona-Schutzbestimmungen. Der Festwirt kümmert sich nicht nur um das Wohl der Gäste. Er sorgt auch dafür, dass die „3 G-Regel“ eingehalten wird. Der Eintritt ist frei.

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