Vollsperrung

Ein notwendiges Übel

Heek

Die Arbeiten am Knotenpunkt A31/B70 gehen in die finale Phase. Diese wurde mit einer Vollsperrung der B70 im besagten Bereich eingeleitet. Ein Schritt, der unumgänglich ist.

Till Goerke

Der Knotenpunkt A 31/B 70 ist derzeit voll gesperrt. Die Arbeiten gehen aber planmäßig voran. Foto: Till Goerke

Thorsten Meyer von der Gemeindeverwaltung Heek hat derzeit jede Menge zu tun. „Ich bin viel unterwegs, schaue mir die Umleitung sowie die Baustelle an und überlege, wo man noch etwas optimieren könnte.“ Die Rede ist von der derzeitigen Vollsperrung des Knotenpunktes A31/B70 samt eingerichteter Umleitung über die K45.

Seit Montag ist dieser Bereich voll gesperrt. „Ich kann verstehen, dass sich viele über diese Vollsperrung ärgern, aber es die beste Alternative, um die umfangreichen Arbeiten zügig abschließen zu können“, stellt Thorsten Meyer klar. Die Arbeiten, die binnen der geplanten 14 Tage Vollsperrung durchgeführt werden sollen, seien bei normalen Verkehr kaum durchführbar oder würden länger dauern.

Während dieser Zeitspanne müssen 10 000 Quadratmeter Asphaltierarbeiten, die Installation von 21 Ampeln und 32 Induktionsschleifen bewältigt sowie sieben Kilometer Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden. „Das ist schon eine Menge Arbeit, aber wir sind optimistisch, das alles nach Plan läuft“, so Meyer.

Einige Ampelmasten sind bereits aufgestellt. Foto: Till Goerke

Die Asphaltierarbeiten sind bereits angelaufen. Auch die Ampelmasten stehen bereits. Zudem legten die Mitarbeiter von Strabag Nord bereits den Radweg im T-Kreuzungsbereich der Autobahnauf- und abfahrten neu an. Auf einer Länge von etwa 200 Metern. „Da es dort fortan eine Abbiegespur geben wird, war diese Verlegung notwendig“, erklärt Thorsten Meyer.

Unsichtbare bauliche Fortschritte gab es bereits vor der Tiefsperrung im Bereich des Tiefbaus. So seien unter anderem 50 Kabelschächte und zwei Kilometer Kabelgräben angelegt worden. Über diese sollen die Ampeln miteinander verbunden werden. „Das geht noch nicht alles über Funk.“

Notwendig wurden die Arbeiten, weil ein von der Gemeinde Heek in Auftrag gegebenes Gutachten belegte, dass der betroffene Verkehrsbereich an die Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt war. Die nun durchgeführten Baumaßnahmen sollen die Leistungsfähigkeit nachhaltig steigern.

Die Umleitung über die K45 nach Ahaus ist nur etwa zwei Kilometer länger. Der Zeitverlust liegt im niedrigen Minutenbereich. „Außerdem liegen wir vier bis sechs Wochen vor dem Gesamtzeitplan“, so Thorsten Meyer.

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bis zum 31. Oktober dieses Jahres andauern. Nach den aktuellen Entwicklungen ist Mitte bis Ende September im Bereich des Realistischen. Eine reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten und „ein wenig Glück“ seien laut Meyer für diese Entwicklung verantwortlich.

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