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Platzumgestaltung am alten Gerätehaus kostet 265 000 Euro

Feuerwehrpumpe leuchtet wieder

Heek

Dort, wo jahrelang Autos dicht an den Sitzbänken parkten und die Aufenthaltsqualität minderten, ist jetzt ein Platz mit Verweildauer entstanden. Unter anderem leuchten ein Feuerwehr-Spielauto und eine Pumpe in Feuerwehrrot.

Der Platz am alten Feuerwehrgerätehaus in Heek besitzt jetzt wieder eine höhere Aufenthaltsqualität. Foto: Markus Gehring

Frisch gepflastert und begrünt, mit vielen Sitzgelegenheiten, einem großen Feuerwehrspielgerät und einer wieder strahlenden alten Feuerwehrpumpe ausgestattet, lädt der Platz am alten Feuerwehrgerätehaus mitten in Heek wieder zum Verweilen ein.

Dort, wo jahrelang Autos dicht an den Sitzbänken parkten und die Aufenthaltsqualität minderten, ist jetzt ein Platz mit Verweildauer entstanden. „Die Arbeiten sind abgeschlossen. Die Endabnahme ist noch nicht terminiert. Diese wird voraussichtlich in Kürze erfolgen“, berichtet Bauamtsleiter Herbert Gausling.

​Dabei machten die Arbeiten eine Punktlandung. Zwar gab es wegen der Witterung minimale Verschiebungen im Zeitplan, doch Ende Mai war dabei der anvisierte Punkt. Und dieser wurde schlussendlich eingehalten. Ab jetzt vereint der Platz Aufenthaltsqualität und Stellflächen für Pkw.

Rund 265 000 Euro bei einer 65-Prozent-Förderung wurden für die Umgestaltung veranschlagt. ​„Eine Schlussrechnung liegt noch nicht vor, sodass abschließend hierzu noch keine Aussage getroffen werden kann“, so der Bauamtsleiter. Mit einer „gravierenden Kostensteigerung“ werde seitens der Verwaltung allerdings auch nicht gerechnet, so Herbert Gausling.

Die Feuerwehrpumpe, die ebenso wie jetzt das Spielgerät an die ehemalige Nutzung erinnert, wurde mit Sand gestrahlt, verzinkt und anschließend in feuerwehrrot pulverbeschichtet. Alles, um Korrosion und Kratzern vorzubeugen. Zudem ist die Oberfläche so verschleißfest. Ganz nebenbei hat die Lackierung die Pumpe auch optisch aufgewertet.

Bis die Pumpe wieder gefragt, sprich aufgestellt wurde, stand sie beim Bauhof. Zu Beginn der Arbeiten hatten Mitarbeiter des Bauhofs sie demontiert und abtransportiert. Und unabhängig von der Pumpe: Das Parken entlang der Zufahrt zum Edeka-Markt ist jetzt mithilfe der Bepflanzungen deutlich besser strukturiert und in den hinteren Bereich verlagert.

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