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Chiplesegerät vor der Tierarztpraxis von Björn Becker

Herrchen schnell gefunden

Nienborg

Wem gehört dieser Hund? Wer vermisst diese Katze? Fragen, die nicht selten über örtliche Facebook-Gruppen gestellt werden. Mit etwas Glück kann auf diesem Weg der Halter gefunden werden.

tgo

Mit dem Gerät wird der üblicherweise im Hals oder Nackenbereich injizierte Chip in wenigen Foto: Markus Gehring

Wenn das Tier gechipt und registriert ist, kann er auch in der Tierarztpraxis von Björn Becker an der Eper Straße gefunden werden. Dort steht ein kleiner Metallkasten mit einem runden Handgriff zum Scannen samt Display.

​Hat das Fundtier einen Transponder-Chip und ist zugleich bei tasso.net oder findefix.com registriert, erscheint nach dem Scannen des Chips – der üblicherweise im Hals oder Nackenbereich injiziert ist – auf dem Display des Handgriffs die Registrierungsnummer.

Schnell und unkompliziert

Mit dieser Nummer wendet man sich dann an Tasso oder Findefix und deren Mitarbeiter übernehmen den Rest – auch die Kontaktherstellung zum Halter. „Das geht alles sehr zügig über die Bühne“, so Björn Becker. Für den Finder des Tieres sei die Sache somit schnell und unkompliziert erledigt.

„Genau darum geht es dabei. Es ist eine schnelle und effiziente Hilfe“, so Björn Becker. Sowohl vor seiner Tierarztpraxis in Nienborg als auch der in Bad Bentheim hat er ein solches Lesegerät stehen. Für den Nutzer ist das kostenlos. „So können Halter auch kontrollieren, ob der Chip bei ihrem Tier noch funktionsfähig ist.“

Wie oft die Geräte schon in Anspruch genommen worden sind, kann Björn Becker nicht sagen. Einfach, weil die Daten nicht gespeichert werden. Die Rückmeldungen seien aber super.

Möglichst kontaktlos

Die Idee, solche Chip-Lesegeräte vor seinen beiden Tierarztpraxen aufzustellen, kam Becker aus zwei Gründen. Zum einen vereinfache das den gesamten Ablauf bei Fundtieren. „Gerade am Wochenende erreicht man ja nicht immer jemanden, der einem da weiterhelfen kann.“

​Und zum anderen spielte Corona eine Rolle. „Es ist wichtig, dass alles möglichst kontaktlos funktioniert.“ Und jetzt müsse eben niemand mehr in die Praxis kommen, der einen Chip auslesen möchte.

Björn Becker hat zwei dringliche Bitten. „Es ist sehr wichtig, dass Halter ihre Katzen, die Freigänger sind, chippen lassen.“ Und niemand soll die Registrierungsnummer eines Fundtieres bei Facebook veröffentlichen. Die Nummern seien ausschließlich für Tasso oder Findefix bestimmt.

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