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Kinder und Jugendliche beteiligen

Ideen für Skateanlage sind jetzt gefragt

Heek

Das Jugendhaus Zak kann den Kindern und Jugendlichen aus der Dinkelgemeinde vieles bieten. Bikepark, Streetballfeld, eine kleine Skategrube und viele Ferienangebote verdeutlichen dies. Doch eines fehlt: eine richtige Skateanlage.

-tgo-

Hoch hinaus könnte es auch in einer Skateanlage am Jugendhaus Zak irgendwann gehen. Das wünschen sich jedenfalls Foto: dpa

„Ob Mini-Scooter, Skateboard, Inliner oder Bike, die Kinder und Jugendlichen in Heek, Nienborg und Ahle wünschen sich mehr Skatemöglichkeiten am Zak“, berichtet Fabian Walke, der zusammen mit Vera Eßeling die Leitung im Jugendhaus innehat.

​Genau deshalb hat sich Fabian Walke vor einigen Wochen mit einigen Jugendlichen zusammengesetzt und mit ihnen zusammen eine Wunschvorstellung eines Skateparks skizziert. „Die Jugendlichen waren von der Planungsarbeit schon so begeistert, dass sie über nichts anderes mehr sprachen“, blickt der Jugendhausleiter zurück.

Kids waren gleich Feuer und Flamme

Und wie es der Zufall so wollte, drang das auch zum 34-jährigen Nienborger Dominik Symann durch. Der passionierte Skater brachte darum auch gerne seine Vorstellungen eines Skateparks, der für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet ist, im Gespräch mit dem Zak-Team ein.

​Diesen Entwurf stellte der Nienborger in einem zweiten Termin auch den Kindern und Jugendlichen vor. „Sie waren direkt Feuer und Flamme“, sagt Fabian Walke. Der Grundstein ist also gelegt. Jetzt aber geht es an die Detailarbeit.

Am 23. September (Donnerstag) um 16.30 Uhr nimmt eine Fachfirma aus Münster die örtlichen Gegebenheiten unter die Lupe. Danach soll ein Konzept entworfen werden.

Zum Termin sind alle Kinder und Jugendlichen aus der Dinkelgemeinde eingeladen. „So können sie ihre Ideen in das Konzept einbringen“, sagt Fabian Walke.

Im Anschluss daran wartet für das Jugendwerk, das das Jugendhaus betreibt, die wohl größte Aufgabe dieses geplanten Projekts: Die Finanzierung muss auf die Beine gestellt werden.

„Sobald das Konzept steht, werden wir uns nach Fördermöglichkeiten für eine Skateanlage umhören“, blickt Fabian Walke voraus. „Hoffentlich können wir 2022 mit dem Bau beginnen.“

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