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Betrieb ab August 2022 geplant

Kita-Grundstück in Nienborg ist gefunden

Nienborg

Die Zeit drängt. In Nienborg werden die Kitaplätze knapp. Nicht perspektivisch, sondern akut. Nach dem abgeschlossenen Anmeldeverfahren für das Kindergartenjahr 2021/22 steht fest: In Nienborg muss sich etwas tun. Und das wird es auch. Eine neue Kindertagesstätte wird entstehen. Am Ostrand des Ortsteils.

Till Goerke

Auf diesem Grundstück nahe der Kreuzung Hoge Stegge/Advenastraße soll die neue Kita entstehen. Foto: Markus Gehring

Bei einer Belegung mit den aktuell gültigen Gruppenformen und einer vollständigen Überbelegung der Gruppen wären zehn U3/U2 Kinder im Kindergartenjahr 2021/2022 in Nienborg nicht versorgt.

​Verwaltung und Lokalpolitik haben in den zurückliegenden Monaten nach einer geeigneten Lösung gesucht. Und nachdem bereits im Februar etwas überraschend die Outlaw gGmbH statt des DRK als neuer Kita-Träger ausgewählt wurde, steht jetzt auch der exakte Standort des Neubaus fest.

Am Ostrand des Ortsteils, ganz in der Nähe der Kreuzung Hoge Stegge/Advenastraße wurde ein passendes, derzeit noch unbebautes, Grundstück mit einer Größe von gut 2500 Quadratmetern gefunden. Zur Auswahl standen mehrere Orte. Alle nicht weit voneinander entfernt. Geworden ist es letztlich „Variante B“ auf Anregung der Verwaltung. Die Lokalpolitik folgte dem Vorschlag. ​Jetzt muss es zügig gehen. Denn geplant ist, dass die neue Kita bereits zum 1. August 2022 den Betrieb aufnimmt.

Bis dahin werden die Mädchen und Jungen in einem Provisorium in der Bült untergebracht. Und weil die Zeit drängt, wurden neben den politischen Entscheidungen bereits weitere Nägel mit Köpfen gemacht.

Der notarielle Kaufvertrag mit dem Eigentümer der Fläche ist unterschrieben. Zeitnah sollen Gespräche mit einem Investor geführt werden. Besonderheit bei dem Kaufvertrag: Dieser greift nur für den Bau einer Kita. Etwas anderes dort zu bauen, ist nicht möglich.

Es sei die gestellte Bedingung des vorherigen Eigentümers gewesen. Nicht aus Willkür, sondern um den sozialen Aspekt zu unterstreichen. „Es waren sehr gute und faire Gespräche. Es ist eine Lösung, mit der wir sehr gut leben können“, berichtet der Bürgermeister.

Der soziale Gedanke des Verkäufers soll auch beim Kaufpreis zum Tragen gekommen sein. Natürlich war der Bodenrichtwert Ausgangspunkt der Verhandlungen, doch dabei kann es schnell in beide Richtungen gehen. „Es ist ein sehr fairer Preis. Wir können uns nicht beklagen“, so Weilinghoff.

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