1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nienborg
  6. >
  7. Mehrere Wege sollen in Angriff genommen werden

  8. >

Fraktionen wollen Zukunft der Gemeinde auf unterschiedliche Arten gestalten

Mehrere Wege sollen in Angriff genommen werden

Heek/Nienborg

Wie könnte und wie soll sich die Dinkelgemeinde in den kommenden Jahren entwickeln? Fragen, auf die nachhaltige Antworten gefunden werden müssen. Deshalb treten SPD- und CDU-Fraktion mit zwei unterschiedlich gelagerten Anträgen auf das Gaspedal.

tgo

Die CDU-Fraktion würde gerne im Ortsteil Heek die Attraktivität steigern. Stichwort Dorfinnenentwicklung. Denn: Lebendige Ortskerne spielen für die Lebensqualität in ländlichen Kommunen, insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, eine wesentliche Rolle.

​Im Ortsteil Nienborg sei das mit dem Dorfinnenentwicklungskonzept in den vergangenen Jahren bereits erfolgt. Aktuell werde mit dem Projekt „Landesburg Nienborg“ der Burgbereich weiter aufgewertet. Die Idee der CDU: Auch für den Ortsteil Heek solle die Fördermöglichkeit durch ein integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept genutzt, sprich eines erstellt werden.

Die SPD-Fraktion denkt noch eine Nummer größer. Sie wünscht sich ein „Integriertes Entwicklungskonzept Heek 2032“ – also ein Konzept für beide Ortsteile. Selbstverständlich seien dabei die Möglichkeiten nach Fördergeldern zu prüfen.

Zukunftsfragen klären

​Die Verwaltung nahm die Anträge also zum Anlass, gleich mal einen Rundumschlag vorzuschlagen: die Erneuerung des mittlerweile 15 Jahre alten Handlungskonzepts zur Entwicklung der Gemeinde und des Flächennutzungsplans, der schon 43 Jahre auf dem Buckel hat.

Das alles klingt auch mit Blick auf formelle und informelle Pläne auf Kommunalebene komplex, doch im Grunde geht es für Verwaltung und Politik um folgendes: Zukunftsfragen in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Infrastruktur und Klimaschutz für eine gute Gemeindeentwicklungen zu klären und entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen. ​Und auch der Heimat- und Schützenverein St. Ludgerus Heek würde gerne an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde mitwirken.

Externe Hilfe oder Arbeitsgruppe möglich

Ein entsprechender Antrag ist ebenfalls bei der Verwaltung eingegangen. In diesem skizziert der Heimatverein viele gute Ideen, etwa für die Stiege.

Im jüngsten Ausschuss für Bauen und Planen sagte Thomas Söbbing (CDU): „Die Anträge sind für uns zwei Paar Schuhe.“ Hermann-Josef Schepers, Fraktionsvorsitzender der SPD, stellte klar: „Es müssen beide Anträge (die der CDU und SPD - d. Red.) in Angriff genommen werden.“ Der Antrag des Heimatvereins soll noch mal gesondert behandelt werden.

Weil das Thema so umfangreich ist, soll jetzt die Verwaltung Wege aufzeigen, wie verfahren werden könnte. Auf dieser Basis will dann die Lokalpolitik entscheiden, welcher oder welche Wege eingeschlagen werden.

Auch ist denkbar, dass noch externe Hilfe etwa durch ein Planungsbüro hinzugezogen wird. Die Gründung einer Arbeitsgruppe steht ebenfalls im Raum.

Startseite