1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nienborg
  6. >
  7. Schmierereien an Wetterhütte Wichum

  8. >

Vandalismus

Schmierereien an Wetterhütte Wichum

Nienborg

Von der Wetterhütte in Wichum haben die Besucher einen tollen Blick auf die historische Ringburganlage. Die Hütte liegt an der 100-Schlösser-Route und lädt zum Verweilen ein. Eigentlich. Denn immer wieder kommt es dort zu Sachbeschädigungen.

tgo

Unbekannte haben die Wetterhütte in der Nienborger Bauerschaft Wichum mit blauen Graffiti-Schmierereien überzogen. Foto: Martin Mensing

Jetzt wurde die Hütte mit etlichen Graffiti-Schmierereien verunstaltet. Die Polizei ist eingeschaltet.

„Das ist sehr ärgerlich, absolut unnötig und gibt gar kein gutes Bild ab“, ist Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff sauer über den jüngsten Vandalismus in der Hütte im van OerschenBusch. Wann genau die Schmierereien entstanden sind, ist unklar.

​Mit blauer Farbe sind Wand, Tisch und Umgebungskarte mit kryptischen Buchstabenfolgen besprüht. Auch das nahegelegene Ortseingangsschild von Nienborg hat etwas abbekommen. Bei allem Gekrakel springt aber „H 86“ ins Auge. „Das sagt den Kollegen erst mal nichts als Symbolik“, so Polizei-Pressesprecherin Vanessa Arlt.

Schon öfter Probleme dort

​So oder so: Für die Verwaltung ist es ein großes Ärgernis. Erst vor wenigen Monaten war die Wetterhütte kostspielig repariert worden. Denn der jüngste Fall ist keine Ausnahme. „Ja, wir haben da öfter Probleme“, bestätigt Bürgermeister Weilinghoff. „Es ist dort ähnlich wie mit den Vorfällen in der Stiege.“

Dort hatte alleine vergangenes Jahr eine Gruppe Jugendlicher aus dem Ort mehrfach den Unterstand am Spielplatz verwüstet. Auch dort kam Graffiti zum Einsatz. „Wir haben jedenfalls bereits Anzeige bei der Polizei erstattet“, stellt der Bürgermeister klar. Ob es im jüngsten Fall in Wichum ebenfalls Jugendliche waren, ist unklar. Beliebt sei der Treffpunkt bei jungen Leuten jedenfalls, wie Weilinghoff berichtet.

​Für den Fall, dass der oder die Verursacher ermittelt werden können, müssen diese mit einer saftigen Rechnung rechnen. Die Gemeinde will sich die Kosten für die Behebung der Schäden wiederholen. „So es dort etwas zu holen gibt“, wie der Bürgermeister anmerkt.

Wie hoch die Kosten sein werden, ist noch unklar. Erst einmal wird jetzt der Bauhof die Sache prüfen. Dann wird vermutlich wie seinerzeit in der Stiege eine Spezialfirma anrücken, um die Schmierereien zu entfernen.

Startseite