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Entwicklung in der Gemeinde

Verwaltung und Bürgermeister regen Grundsatzdiskussionen in Heek an

Heek/Nienborg

Nichts geringeres als die zukünftige Entwicklung der Gemeinde steht am kommenden Mittwoch (14. April) auf der Tagesordnung des Ausschusses für Planen, Bauen und Verkehr. Der Anstoß dafür kam durch Anträge von CDU, SPD und dem Heimatverein.

Bernd Schäfer

Die Erstellung von grundlegenden Leitideen für die Gemeinde soll auch die Planung von zukünftigen Baugebieten einschließen. Foto: Mareike Katerkamp

Die hatten in unabhängig voneinander eingereichten Anträgen auf unterschiedliche Weise angeregt, sich mit der mittel- und längerfristigen Entwicklung der Gemeinde zu beschäftigen, um auch in Zukunft attraktiv für Bürger und Unternehmen zu bleiben.

Die Verwaltung hat die Anträge zum Anlass genommen, gleich einen ganzen Rundumschlag vorzuschlagen: Die Erneuerung des mittlerweile 15 Jahre alten Handlungskonzepts zur Entwicklung der Gemeinde und des Flächennutzungsplans. Der ist sogar schon 43 Jahre alt und befindet sich bereits im 45. Änderungsverfahren – und sollte aus Sicht der Verwaltung endlich einmal neu aufgestellt werden.

Um die zukünftige Gemeindeentwicklung zu konzipieren, gebe es zwei mögliche Planungsvarianten, heißt es in der Ausschussvorlage: Zum einen könnten informelle Pläne auf Kommunalebene erarbeitet werden. „Informelle Instrumente haben den Vorteil, dass sie flexibler und problemorientierter einsetzbar sind“, erklärt die Verwaltung in der Beratungsvorlage.

Sie seien jedoch nur innerhalb der Grenzen formeller Richtlinien wie Flächennutzungs- und Bauleitplan umsetzbar.

Für Politik und Verwaltung seien die Klärung von Zukunftsfragen in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Infrastruktur und Klimaschutz zur Gemeindeentwicklung von entscheidender Bedeutung, mahnen Bürgermeister und Verwaltung.

Konkret wird auf die aktuellen Diskussionen um Themen wie Nachverdichtung im Bestand, die geplante massive Ausweisung von Baugebieten, Nachhaltigkeit, schonender Umgang mit Grund und Boden, alternative Wohnformen, Wohnen im Alter, Bedarfe und Standorte von Kindergärten, Straßenendausbau und Straßensanierungsmaßnahmen, die Ausweitung der Nutzung von erneuerbarer Energien, touristische Potenziale, gastronomische Angebote, Stärkung des Einzelhandels oder die Sportinfrastruktur verwiesen. Für all diese Themen sei die Erstellung eines Leitbilds von grundlegender Bedeutung.

Ganz bewusst sei in der Vorlage noch kein Beschlussvorschlag formuliert worden – das Thema sei so komplex, dass im Ausschuss am Mittwoch ergebnisoffene Beratungen dazu möglich sein sollen.

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