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ADFC-Umfrage

Wie fahrradfreundlich ist Heek? Jetzt noch im Endspurt mit abstimmen

Heek

Jetzt noch schnell mit abstimmen, wie fahrradfreundlich Heek ist. Der Endspurt ist eingeläutet. Eine magische Grenze wurde bereits überschritten.

Von Till Goerke

Fahrradfahren ist auch in der Dinkelgemeinde beliebt. Doch wie fahrradfreundlich sind die Wege und Straßen? Das soll mit der großen ADFC-Umfrage geklärt werden. Foto: Archiv

Der Endspurt der zehnten ADFC-Umfrage ist eingeläutet. Nur noch wenige Stunden bleiben, um mit abzustimmen, wie fahrradfreundlich eigentlich die Gemeinde Heek ist. Jede Stimme zählt und ist wichtig. Macht das Radfahren in Heek Spaß oder ist es stressig? Wo gibt es Stellen, die für Radfahrer gefährlich oder unschön sind? All das kann und wird bei der ADFC-Umfrage, die vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird, abgefragt.

Rund fünf Minuten dauert es, alle Fragen zu beantworten, wie ein Test der Redaktion zeigt. Der Clou: So bekommt die Gemeinde über die Umfrage – die Ergebnisse werden im Nachgang zur Verfügung gestellt – unmittelbar mit, wo es noch Optimierungsbedarf gibt. Um beim ADFC überhaupt final bewertet zu werden, braucht es 50 vollständig ausgefüllte Fragebögen. Diese magische Grenze wurde in Heek bereits geknackt, wie der Klimaschutzbeauftragte Johannes Hericks im Gespräch mit der Redaktion berichtet.

Online-Teilnahme empfehlenswert

Aktueller Stand (Kalenderwoche 45) sind 73 Bögen. Das ist aber noch unter dem Heeker Durchschnitt von 100 und deutlich unter dem Spitzenwert von 139 aus 2017. „Je mehr teilnehmen, desto repräsentativer ist das Ganze“, erklärt Johannes Hericks und hofft darum auf weitere Teilnehmer. Allerdings muss man sich mit der Bewertung jetzt sputen. Nur noch bis zum 18. November läuft die Umfrage. Ratsam ist es daher, online (https://fahrradklima-test.adfc.de/) an der Umfrage teilzunehmen.

Grundsätzlich gab und gibt es die Fragebögen auch in Papierform im Bürgerbüro des Rathauses. Auch das Zurücksenden übernimmt die Gemeinde. Angesichts der nur noch wenig verbleibenden Zeit ist dieser Weg allerdings nicht mehr ratsam. Die Umfrage selbst findet übrigens deutschlandweit statt und ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit. Jeder, der sich die rund fünf Minuten Zeit nimmt, kann dazu beitragen, seine Kommune (noch) fahrradfreundlicher zu machen. Denn letztlich ist das Ganze eine Zufriedenheitsabfrage.

Je nachdem wie die Ergebnisse ausfallen, könnte das Ganze auch noch ein Fall für die Fachausschüsse werden. Denn letztlich geht es darum, für die Stellen, an denen es hakt, kurz- und langfristige Lösungen zu finden.

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