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Künstlerdorf Schöppingen

Ausstellungen sind von außen sichtbar

Schöppingen

Zwei von außen einsehbare Ausstellungen gibt es derzeit im Künstlerdorf. Dabei handelt es sich um Werke der Stipendiaten Albert Coers und Carsten Lisecki (Galerie F 6) sowie des Duos Gudrun Staiger und Rudi Beutinger (Fotoscheune). „Diesen Ansatz der von außen einsehbaren Präsentationen von Arbeitsprozessen möchten wir weiterhin fortsetzen“, so Julia Haarmann, Geschäftsführerin des Künstlerdorfs.

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Das in der Fotoscheune zu sehende Mosaikpixelbild „Mahlzeit!“ ist aus Abfallmaterial des Dualen Systems entstanden. Foto: privat

Schon im Februar und März hatte die Stipendiatin Stefanie Manhillen ihre Präsentation „Lost“ installiert. Die Ausstellung sollte auf eine besonders im Corona-Winter 2020/21 erlebbare Grundstimmung verweisen. Manhillen hat dazu mit Kohle auf Leinwand gezeichnet, die sich wiederum mit Heu gefüllt zu einer Raum-Installation entwickelte.

Noch bis Ende April sind die jetzigen Ausstellungen zu sehen. Bei dem Künstlerduo Verstoffwechselt (Gudrun Staiger, Rudi Beutinger) können zum Beispiel Bilder durch ein Verkleinerungsglas an der Scheibe betrachtet werden. Die Ausstellung in der Fotoscheune mit dem Titel „Crisis/Krise“ ist eine narrative Rauminstallation. Sie ist ein Sammelsurium aus verschiedenen Arbeiten und beschäftigt sich mit Themen wie Klimawandel, rassistische Ideologie und weiteren aktuellen politischen Themen.

Die beiden anderen Stipendiaten sind in der Galerie F6 vertreten: Albert Coers arbeitet mit Fundstücken und sprachlichem Material, unter anderem aus der Bibliothek des Künstlerdorfs, die er sammelt und in raumbezogenen Installationen neu ordnet.

Carsten Lisecki zeigt zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys Neuinterpretationen der Sozialen Plastik.

Zudem produziert er eine Performance über den Mythos regionaler Supermärkte.

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