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Investor Gausling darf um weitere 700 Quadratmeter erweitern

„Campi“-Neubau wächst

Heek

Der „Campi“, also die kleine Version des Machercampus, auf der Ex-Hülsta-Fläche wird Realität: Stück für Stück wächst der Neubau angrenzend zur alten Lagerhalle in die Höhe. Das grüne Licht aus der Lokalpolitik gab es bereits.

Von Till Goerke

Mit der kleinen Campus-Variante geht es gut voran. Über die weitere Flächenvergabe soll in unmittelbarer Zukunft noch nicht entschieden werden. Foto: Till Goerke

Und jüngst sogar eine weitere Flächenvergabe.

Das Thema Campus hat für viel Wirbel gesorgt. Unternehmer Ludger Gausling ließ sich von drei Mitgliedern des Dinkelbündnisses unter dem Projektnamen „Trion“ in Sachen Campus beraten – gegen Bezahlung. Die Begriffe Korruption und Befangenheit standen im Raum. Die Kommunalaufsicht war eingeschaltet.

​Jetzt ist die Sache zu den Akten gelegt. Zumindest offiziell. Und nachdem sich die Lokalpolitik lange mit einer Zusage für den „Campi“ zurückhielt, gab es noch vor der politischen Sommerpause grünes Licht. Das ergibt jetzt eine Nachfrage bei Bürgermeister Franz-Josef-Weilinghoff.

Jüngst stimmte der Rat im nicht-öffentlichen Teil auch für die Vergabe einer weiteren Fläche von 700 Quadratmetern an den Unternehmer. Das bestätigt der Bürgermeister auf Anfrage.

Diese Fläche ist notwendig, damit der „Campi“ in seiner geplanten Form realisiert werden kann. Die Notwendigkeit dafür machten die Campus-Macher bereits im April im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) deutlich.

Fragezeichen hinter der großen Variante

Ein Fragezeichen bleibt hinter der futuristischen Campus-Variante. Für die große Version hätten die Campus-Macher gerne auch die angrenzende etwa 6000 Quadratmeter große Fläche unmittelbar an der B 70.

​Das kommunizierten sie bereits im HFA sehr deutlich. Dabei bauten sie zugleich Druck auf Politik und Verwaltung auf. So machte Hans Schöttler, der Ludger Gausling in die Sitzung begleitete, deutlich, dass der Unternehmer das Ganze ja nicht in Heek realisieren müsse. Es gebe andere Möglichkeiten.

Eine Aussage, die seinerzeit für kräftiges Kopfschütteln sorgte. Verwaltung und Lokalpolitik bleiben ihrer Linie treu – eine schnelle Vergabe der Fläche ist nicht vorgesehen, wie Bürgermeister Weilinghoff klarstellt.

Denn für diese „Top-Lage“ auf dem Areal gebe es eben auch andere Interessenten. Die Vermarktung der einzelnen Flächen ist im vollen Gange. „In den kommenden Monaten werden wir diese jedenfalls nicht vergeben“, so Franz-Josef Weilinghoff.

Erst mal werde jetzt beobachtet, wie sich die Sache mit der kleinen Campus-Variante entwickle. Eine, auf die die Lokalpolitik ungeachtet des Trion-Zwischenfalls von Beginn an große Stücke hielt. Als „Start-up für Start-up-Unternehmen“ bezeichnet der Bürgermeister das von Ludger Gausling geplante Bauprojekt.

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