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Christoph Hessel übergibt Wegenetzkonzept

Der größte Teil ist in Ordnung

Schöppingen

Wie ist es um die ökologische Wertigkeit der Wege in und um Schöppingen bestellt? Antworten auf diese Frage gibt das Wegenetzkonzept, das jetzt übergeben wurde. 

In seinem Konzept hat Christoph Hessel alle Wege auf dem Gemeindegebiet, die nicht Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen sind, genau unter die Lupe genommen. Foto: Rupert Joemann

Rund 262 Kilometer umfasst das ländliche Wegenetz im Außenbereich von Schöppingen. Davon befinden sich mit 193 Kilometern rund 73 Prozent in städtischem Eigentum. Die darüber hinaus erfassten und kategorisierten 66,4 Kilometer Wege befinden sich im Privatbesitz. Bei ihnen handelt es sich vor allem um Hofzufahrten und Waldwege, die nur der forstlichen Nutzung dienen. Diese Wege sind grundsätzlich für ein funktionierendes, multifunktionales Wegenetz von geringer Bedeutung.

Das geht aus dem Wegenetzkonzept hervor, das Christoph Hessel von der Landwirtschaftskammer NRW jetzt an Bürgermeister Franz-Josef Franzbach übergeben hat.

Rund 234 Kilometer (89,8 Prozent) des Wegenetzes seien in einem ordnungsgemäßen Ausbauzustand. 22,5 Kilometer befinden sich in einem Zustand, in dem über Einzelmaßnahmen zur Schadensregulierung nachgedacht werden müsse. Eine Gesamtsanierung wird von ihm bei einer Weglänge von 6,1 Kilometern angeregt.

Handlungsempfehlungen

Die ökologische Wertigkeit der Wege und Säume der Gemeinde Schöppingen ist laut Christoph Hessel aus landschaftlicher Sicht in Teilbereichen unterschiedlich zu bewerten: Nördlich der L 570 werden die Wirtschaftswege im Seitenbereich vielfach von Heckenstrukturen mit Einzelbäume begleitet. Die Wegeseitenstrukturen gewinnen dadurch erheblich an ökologischer Wertigkeit und bilden ein zusammenhängendes Netz. Je weiter man den Landschaftsraum um die Gemeinde, insbesondere den Schöppinger Berg und das Umland von Eggerode und Tinge betrachte, nehme das Wegebegleitgrün augenscheinlich geringfügig ab.

Seine Handlungsempfehlungen versieht der Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer mit einer zeitlichen Priorisierung. Kurzfristig müssten 10,4 Kilometer einer zustandserhaltenden Maßnahme unterzogen werden, bei rund 9,3 Kilometern werde eine mittelfristige straßenbauliche Maßnahme notwendig.

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