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Stachelige Gartenbewohner

Expertin gibt Igel-Tipps

Schöppingen

Susanne Hiller weiß was zu tun ist, wenn man einem Igel zur aktuellen Jahreszeit begegnet.

Von Lydia Klehn-Dressler

Igel, die im Winter gesichtet werden, müssen nicht zwangsläufig krank sein. Genau hinschauen und beobachten, ist dann angesagt. Foto: dpa

Wer derzeit noch einen Igel im heimischen Garten umherlaufen sieht, muss nicht gleich in Panik geraten. „Männliche Igel verabschieden sich zwar bald in den Winterschlaf, allerdings sind die Temperaturen gerade noch etwas mild. Ideal ist es, wenn es auch tagsüber unter fünf Grad kalt ist“, weiß Susanne Hiller vom Verein „Tiere in Not Schöppingen e.V.“. Die Weibchen sind sogar noch später dran, wie sie weiter berichtet: „Weibchen mussten meist die Jungtiere noch versorgen. Igel werden nämlich circa 42 Tage gestillt und sind erst mit sechs Wochen selbstständig. Daher geht bei den Weibchen der Winterschlaf später los. Und die Jungtiere selber, die im August oder September geboren wurden, sind manchmal sogar noch im Dezember zu sehen. Sie müssen sich nämlich erst das Gewicht für den Winter anfuttern.“

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