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Kommune setzt weiteres nachhaltiges Zeichen

Gemeinde Schöppingen setzt auf grünen Strom

Schöppingen

Dank der vielen Windräder wird in Schöppingen mehr Strom produziert, als im Dorf verbraucht wird. Die Gemeinde muss allerdings Strom kaufen – und setzt dabei künftig, obwohl es etwas teurer ist, auf grüne Energie.

Von Rupert Joemann

Kämmerer Christoph Giesel (l.) und Bürgermeister Franz-Josef Franzbach freuen sich, dass die Gemeinde im kommenden Jahr für alle ihre Einrichtungen Strom aus erneuerbaren Energien nutzt. Foto: Rupert Joemann

In Schöppingen wird rund drei bis vier Mal so viel Strom produziert wie Haushalte und Unternehmen verbrauchen, so Bürgermeister Franz-Josef Franzbach. Vor allem durch ihre zahlreichen Windräder kann die Vechtegemeinde eine äußerst positive Bilanz vorweisen. Jetzt setzt auch die Kommune auf grünen Strom. Für das kommende Jahr hat die Gemeinde einen einjährigen Vertrag für den Strombezug aus erneuerbaren Energien abgeschlossen. Die Gemeinde musste einen neuen Stromliefervertrag abschließen, da der alte Vertrag zum Jahresende ausläuft. Die Verwaltung hatte den Strombezug für alle kommunalen Einrichtungen ausgeschrieben. „Es war schwierig, überhaupt jemanden zu finden“, beschreibt Kämmerer Christoph Giesel die Situation. Am Ende standen zwei Angebote gegenüber: einmal mit konventionell erzeugtem Strom und einmal aus regenerativen Energien erzeugter Strom. Die Gemeinde entschied sich für den grünen Strom. „Der ist etwa insgesamt nur 5000 Euro im Jahr teurer“, sagt Giesel. „Wir wollten ein Zeichen setzen“, fügt Bürgermeister Franz-Josef Franzbach erklärend hinzu. Der Ökostrom ist vom TÜV Nord zertifiziert.

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