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Neuer Veranstalter für den Schöppinger „Vorfreudemarkt“

Jedes Teil ein Unikat

Schöppingen

Insgesamt 38 Stände wird es beim „Vorfreudemarkt“ geben, der am 5. und 6. November stattfindet. In diesem Jahr übernimmt der Antoninusverein die Regie.

Von Jenny Kahlertund

Die 16 Mitglieder vom Antoniusverein für Heimat und Brauchtum übernehmen das erste Mal die Verantwortung für den bekannten „Vorfreudemarkt“ an der Sankt Antoniuskriche in Gemen. Am fünften und sechsten November findet dort der Markt statt. Foto: Jenny Kahlert

2020 gründete sich der Antoniusverein für Heimat und Brauchtum in Gemen. Dieses Jahr übernehmen sie mit 38 Ausstellern die Ausrichtung des „Vorfreudemarktes“ an der Sankt Antoniuskirche.

Basteleien aus Papier, Holz und Wolle, ein Spinnrad und eine Kunstschmiede - all das hat der „Vorfreudemarkt“ in Gemen zu bieten und selbst das ist nur eine kleine Auswahl von den Dingen, die am 5. und 6. November an den insgesamt 38 Ständen auf dem Markt zu finden sein werden.

Zum fünften Mal findet dieses bunte Marktgeschehen in Gemen statt - dieses Jahr allerdings mit einem neuen Veranstalter.

Der Antoniusverein für Heimat und Brauchtum aus Gemen übernimmt die Aufgabe dieses Jahr zum ersten Mal. Seit April arbeiten die 16 Mitglieder an der Planung und Durchführung des Marktes und noch immer gibt es viel zu tun.

Stromversorgung

„Man muss viele Sachen im Vornherein planen, seien es die Aussteller, die Atmosphäre oder die Stromversorgung. Man muss die ganze Bandbreite abgedeckt haben“, erklärt Christoph Speckmann, der erste Vorsitzende des Vereins.

Mit dem Gelände um die Kirche herum bildet der Marktplatz nicht nur den zentralen Mittelpunkt des Ortes, sondern ist gleichzeitig Sinnbild für die vielen anderen Aufgaben, die der Verein übernimmt.

„Im Grunde setzten wir uns für alles ein, was die Gemeinde betrifft. Egal ob Umweltpflege oder Hilfe auf dem Sportgelände. Grundsätzlich geht es uns darum, das Miteinander und den Zusammenhalt der Vereine und besonders auch der Dorfgemeinschaft zu stärken und unter diesen Vorzeichen steht auch der Vorfreudemarkt“, so Christoph Speckmann.

Dorfgemeinschaft stärken

Neben den Vereinsmitgliedern spielen auch die Dorfgemeinschaft und die dort ansässigen Vereine eine zentrale Rolle in der Planung des „Vorfreudemarktes“ - denn Helfer werden immer gesucht. „Gemener helfen sich untereinander“, sagt Beisitzerin Christel Feldhaus und lacht dabei.

Einige der Vereinsmitglieder besetzten nebenbei noch eine weitere Position in anderen Vereinen in Gemen. Somit entsteht über den Antoniusverein gleichzeitig ein kreativer Austausch über die verschiedenen Vereine hinweg und eine große Struktur der Unterstützung. „Ohne die vielen Helfer wäre der Vorfreudemarkt wahrscheinlich gar nicht möglich“, so der Vereinsvorsitzende Christoph Speckmann.

Viele Helfer

Von 15 bis 21 Uhr am Samstag, 5. November, und von 11 bis 18 Uhr am Sonntag, 6. November, haben die Stände des „Vorfreudemarktes“ geöffnet. „Das Angebot des Marktes ist vielfältig, alles wurde von Hand gefertigt und somit ist jedes Teil ein kleines Unikat“, so beschreibt es Hendrik Gausling, ein Mitglied des Vereines.

Wie es tatsächlich auf dem Markt zugeht, dazu ist jeder eingeladen, es im November selbst herauszufinden.

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