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„Lebensraum Künstlerdorf: Von der Natur lernen“

Projekte vor dem Abschluss

Schöppingen

Kunstinteressierte Menschen sollten sich den Sonntag im Kalender anstreichen. Unter anderem eine Lesung und Workshops locken dann ins Künstlerdorf nach Schöppingen.

Von und

Ein Nutzgarten und Kunst im öffentlichen Raum entstehen während eines Projekts im Künstlerdorf Schöppingen. Für den kommenden Sonntag sind eine öffentliche Lesung und Workshops geplant. Die Künstlerinnen Ona Juciūtė, Nolwenn Salaün, Agata Szymanek und Evangelia Spiliopoulou geben Einblicke in ihre vor Ort entstandenen Arbeiten. Dies gestaltet sich am kommenden Sonntag unter anderem in Form eines Workshops von 12 bis 13.30 Uhr zur Verknüpfung von Technologie und tierischem Wesen sowie einer Intervention (Kunstaktion) in der Museumsscheune des Heimatvereins von 12 bis 16 Uhr, der sich auf dem Gelände des Künstlerdorfs befindet.

Von 14 bis 14.30 Uhr findet außerdem eine Lesung der Autorin Vera Vorneweg statt. Da ihr Text nicht auf dem Laptop, sondern im öffentlichen Raum entsteht, begeben sich die Künstler gemeinsam mit Interessierten dorthin und kehren anschließend ins Künstlerdorf zurück, wie es in einer Pressemitteilung der Stiftung heißt.

Ausgelöst durch die Klimakrise sowie gesellschaftliche und geopolitische Entwicklungen werden etablierte Strukturen vermehrt in Frage gestellt. Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen befasst sich im Zuge einer Neuausrichtung mit Fragen einer alternativen Unternehmenskultur bezogen auf ihr Residenzprogramm.

Während des Projekts wird ein gemeinschaftlicher Nutzgarten angelegt, ein Zusammenhang zur Programmgestaltung hergestellt und ein Leitfaden entwickelt, der Fragen zur Mobilität, zum Umgang mit Ressourcen und den, im Künstlerdorf angesiedelten, temporären Gemeinschaften, regelt.

Gärten als künstlerisches Medium

Als Teil dieses Prozesses wurde der Künstler Yoeri Guépin, der mit Gärten als künstlerischem und sozialem Medium arbeitet, dazu eingeladen, in das Ökosystem des Künstlerdorfs einzugreifen. Im April und Mai erweitern die Stipendiatinnen Ona Juciūtė, Nolwenn Salaün, Agata Szymanek und Evangelia Spiliopoulou (virtuelle Teilnahme) das Projekt um ihre künstlerischen Perspektiven und individuellen Erfahrungen. Projektabschluss ist mit Teilnehmern der Sekundarschule Horstmar-Schöppingen am Sonntag, 19. Juni, 14 bis 18 Uhr.

Das Projekt findet in Kooperation mit der Sekundarschule Horstmar-Schöppingen und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt und wird gefördert durch das Regionale Kulturprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW, das Kultursekretariat Gütersloh sowie dem Förderverein der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.

Die Residenzstipendien werden gefördert durch I-Portunus Houses. Das Pilotprojekt i-Portunus Houses wird im Auftrag der Europäischen Kommission umgesetzt. Das von der European Cultural Foundation (Amsterdam) koordinierte Konsortium i-Portunus Houses umfasst Mit-Ost (Berlin) und die Kultura Nova Foundation (Zagreb). Ansprechpartnerinnen sind Julia Haarmann und Uta Rosenbaum per E-Mail an info@stiftung-kuenstlerdorf.de

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