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Trend zu kleineren Wohnungen

Zahl der Wohngebäude ist im vergangenen Jahrzehnt nur leicht gestiegen

Schöppingen

Wie entwickelt sich die Zahl der Wohngebäude in der Vechtegemeinde? Antworten auf diese Frage bieten Statistiken. Die WN haben mal nachgeschaut.

Von Rupert Joemann

Auch zwischen dem Rosenweg und Tulpenweg sind Mehrfamilienhäuser entstanden. In Schöppingen sind in den vergangenen Jahren immer mehr Häuser mit kleineren Wohnungen gebaut worden. Foto: Rupert Joemann

Die Zahl der Wohngebäude ist in den vergangenen zehn Jahren in Schöppingen nur leicht gestiegen. Ende 2011 waren es insgesamt 1713 Wohngebäude, Ende des vergangenen Jahres 1750. Das ist ein Anstieg von gut zwei Prozent. Das geht aus einer Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder hervor.

Sogar zurückgegangen ist demnach die Zahl der Wohngebäude mit nur einer Wohnung. Für das Jahr 2011 verzeichneten die Statistiker in der Vechtegemeinde 1375 entsprechende Wohngebäude, zehn Jahre später waren es nur noch 1370 Einfamilienhäuser.

Ende 2020 waren somit 78,2 Prozent aller Wohngebäude in Schöppingen Einfamilienhäuser. Vor zehn Jahren lag die Quote bei 80,2 Prozent.

Prozentual deutlich zugenommen hat in dem Zeitraum die Zahl der Wohngebäude mit drei und mehr Wohnungen. Hier lag die Zahl Ende 2011 bei 64, zehn Jahre später bei 71. Das entspricht einem Anstieg von rund zehn Prozent innerhalb von zehn Jahren.

Die Zahl von Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen an der Gesamtzahl der Wohngebäude ist dagegen nur leicht angestiegen. Im Jahr 2011 lag die Quote bei 3,7 Prozent, Ende 2020 waren es 4,0 Prozent.

Starker Zuwachs von Gebäuden mit zwei Wohnungen

Am stärkten prozentual zugenommen hat im vergangenen Jahrzehnt die Zahl der Wohngebäude mit zwei Wohnungen. Hier erhöhte sich die Zahl von 273 (2011) auf 308 (2020). Das entspricht einem Anstieg von über 20 Prozent.

Zum Teil deutliche Veränderungen hat es bei der Größe der Wohnungen gegeben. Laut Statistik blieb die Zahl der Wohnungen mit sieben oder mehr Räumen aber mit 847 (2020) fast unverändert gegenüber 846 Wohnungen vor zehn Jahren. Auch die Zahl der Wohnungen mit sechs Räumen erhöhte sich von 390 auf 404 in einem geringen Maße. Fast konstant blieb die Zahl der Wohnungen mit fünf Räumen. Hier erhöhte sich die Zahl im vergangenen Jahrzehnt lediglich von 463 auf 467.

Mehr kleinere Wohnungen

Dagegen hat es einen deutlichen Zuwachs bei kleineren Wohnungen gegeben. Bei den Ein-Raum-Wohnungen stieg die Zahl im Vergleichszeitraum von 26 auf 35. Bei den Wohnungen mit zwei Räumen erhöhte sich die Zahl von 150 im Jahr 2011 auf 163 Ende des vergangenen Jahrs.

Wie bei den Zwei-Raum-Wohnungen hat auch die Zahl der Wohnungen mit vier Räumen um rund zehn Prozent zugenommen. Für den 31. Dezember 2020 meldeten die Statistiker 352 Wohnungen mit vier Räumen, ein Jahrzehnt zuvor waren es nur 321.

Den höchsten Anstieg gab es bei den Wohnungen mit drei Räumen. Hier kletterte die Zahl von 189 auf nunmehr 220, was einer Steigerung von über 20 Prozent entspricht.

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