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Modellregion

Kreis Coesfeld testet Lockerungen in Kultur und Sport

Coesfeld

Der Kreis Coesfeld macht ernst, das Land NRW hat zugestimmt: Mit ausgewählten Modellprojekten sollen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen getestet werden. Die Planungen werden konkreter. [mit Video]

Viola ter Horst

Illumination der Burg Vischering – und die Besucher halten Abstand: So könnte es bald in Lüdinghausen aussehen. Foto: Kreis Coesfeld

Die Vorbereitungen im Kreis Coesfeld laufen auf Hochtouren: Schon im Mai sind erste Veranstaltungen als Modellkommune geplant. Lockerungen sollen in klein angelegten Projekten unter Auflagen und mit wissenschaftlicher Begleitung ausprobiert werden.

Nichts, was werbewirksam Publikum anzieht – aber doch soll es wieder mehr Kultur, Freizeit und Vereinssport geben. Konzerte, Lesungen, Theater. Training in kleinen Gruppen in Billerbeck, Senden, Dülmen. Alles mit Auflagen, „kleine Projekte“, wie Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr die Vorhaben bezeichnet.

Ministerium gab grünes Licht für Konzept

Draußen an den Kulturzentren des Kreises – der Burg Vischering in Lüdinghausen und der Kolvenburg in Billerbeck – plant der Kreis Coesfeld im Mai sechs Veranstaltungen. Im Vorhof der Burg Vischering soll am 8. Mai das erste Open-Air stattfinden – mit maximal 100 Teilnehmern. Vor der Kolvenburg in Billerbeck sind Lesungen und Live-Musik vorgesehen.

Auch die Freilichtbühnen in Coesfeld und Billerbeck stehen Gewehr bei Fuß. „Die Proben laufen bei uns zurzeit digital per Zoom“, berichtet Carolin Böcker von der Freilichtbühne in Coesfeld. „Die Darsteller freuen sich, wenn sie wieder auf der Bühne proben können.“ Und es vielleicht demnächst zu Aufführungen mit Zuschauern in limitierter Zahl kommt. Auch die Freibäder in Billerbeck und Coesfeld sollen unter Auflagen öffnen.

Das NRW-Wirtschaftsministerium gab grünes Licht für das Konzept. „Finale Abstimmungen mit weiteren Behörden laufen noch“, sagt Hartmut Levermann von der Pressestelle des Kreises. Der Kreis Coesfeld macht als erste Modellkommune in NRW den Anfang. Möglich ist dies nur, wenn die Inzidenzwerte weiterhin unter dem Wert 100 liegen. Am Dienstag lag die Zahl laut Robert-Koch-Institut bei 86,8. Am Abend aber meldete die Kreis­verwaltung, dass es Über­tragungsfehler gegeben habe und 95,9 realistischer sei.

Video in Kooperation mit dem WDR:

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