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Besondere Adventskalender sind verteilt worden

24 Überraschungen bis Heiligabend

Ascheberg

48 kreative Menschen haben sich an der Adventskalender-Aktion von Regina Wenner und Valentina Ikstadt beteiligt. Mit ihren Ideen hinter den Kläppchen bereiten sie an 24 Tagen vom ersten Advent bis Weihnachten anderen eine freudige Überraschung.

Von Tina Nitsche

Regina Wenner (r.) und Valentina Ikstadt (l.) freuen sich. Denn ihr Projekt ist von Erfolg gekrönt worden. 48 Teilnehmer haben sich beim ersten etwas anderen Adventskalender beteiligt. Foto: Tina Nitsche

Es ist vollbracht! Auf dem großen Tisch liegen 48 Päckchen. Liebevoll verziert – der Inhalt unbekannt. Noch. Doch eines ist bereits seit Wochen da: Die Vorfreude. Regina Wenner und Valentina Ikstadt schauen auf die vielen bunten Päckchen und lächeln. Denn ihr neues Projekt haben sie verwirklicht. Und das hatte nicht nur mit sehr viel Kreativität zu tun, „sondern mit vielen Emotionen und noch mehr Menschlichkeit“, freuen sich die beiden.

Kreative Ideen verwirklicht

Sie haben den etwas anderen Adventskalender ins Leben gerufen (WN berichteten). Und dass gleich beim Debüt zwei Gruppen zusammengekommen sind, „das freut uns total“, heben Wenner und Ikstadt hervor. 48 Bürger aus Ascheberg, Herbern, Davensberg, Senden und Umgebung waren in den vergangenen Wochen fleißig und haben jeweils 24 Überraschungen gefertigt. Sie alle haben ihre Ideen verwirklicht, um anderen eine Freude zu machen. Wenner und Ikstadt selbst waren ebenfalls kreativ und haben sich sogar in beiden Gruppen beteiligt. Will heißen, jede von ihnen hat insgesamt 48 Päckchen gepackt und den Inhalt vorher selbst kreiert. Doch sie hatten weitaus mehr Arbeit. Denn sie haben das ganze Projekt auch koordiniert. Die Arbeit haben sie sich geteilt, jede von ihnen hat eine Gruppe übernommen und betreut. Dazu wurden über WhatsApp die Gruppen 1DIY Adventskalender und 2DIY Adventskalender erstellt.

Augen leuchten vor Vorfreude

Wenner hat Gruppe eins betreut, Ikstadt Gruppe zwei. Die beiden Aschebergerinnen haben Fragen beantwortet, Termine für das Bringen der Päckchen vereinbart, ebenso wie für das Abholen der Kalender. Und diese muteten nicht wie ein herkömmlicher Kalender an. „Nein, jeder aus den beiden Gruppen hat einen Karton mit 24 Päckchen erhalten“, erklärt Wenner. Ihre Augen leuchten. Ihr geht es wie ihren Gruppenmitgliedern. „Diese Vorfreude…“, sagt sie. Ja, sie war der Begleiter in den vergangenen Wochen. „Ich freue mich so“, „Ich bin schon so gespannt“, „Ich bin ganz aufgeregt nach all den Jahren ohne eigenen Adventskalender, so toll“ – solche und ähnliche Kommentare sind in den Gruppen zu lesen.

Auch auf den Spielplätzen war der etwas andere Adventskalender Thema. „Viele haben schon davon gehört, und fanden die Idee spannend“, so Wenner und Ikstadt ergänzt: „Allerdings haben fast alle kreativ mit Basteln gleichgesetzt. Aber kreativ sein bedeutet ja nicht nur basteln, sondern auch Einfallsreichtum.“

„Echte Herzensangelegenheit“

Es war ein arbeitsreiches Debüt. Ob es eine Wiederholung gibt? „Von uns aus definitiv gerne“, sind sich die beiden Initiatorinnen einig und gehen davon aus, dass die Beteiligung dann noch größer wird.

Trotz der vielen Arbeit, die sie mit dem Projekt hatten, hat die Freude überwogen. „Vor allem weil wir gemerkt haben, dass es nicht nur für uns, sondern für alle Teilnehmer eine echte Herzensangelegenheit war.“ Nun sind die insgesamt 48 Kisten, die jeweils 24 Päckchen beinhaltet haben, aus den Wohnzimmern verschwunden. Die vielen DIY-Kalender haben bereits „in ihr neues zu Hause“ Einzug gehalten und sind dort größtenteils schon liebevoll in Szene gesetzt worden.

Jetzt heißt es: Abwarten. Hinter jedem Kläppchen, also in jedem Päckchen, steckt eine wunderbare Überraschung. Definitiv mit viel Herzblut und Liebe kreiert… Ein paar Tage noch, dann werden die Geheimnisse nach und nach bis Heiligabend gelüftet.

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