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Unterschiedliche Daten in den Veröffentlichungen für die Gemeinde Ascheberg

30 Verunglückte trennen zwei Statistiken

Ascheberg

Im Frühjahr verschickte die Polizei des Kreises Coesfeld die Unfallbilanz für das Jahr 2020. In dieser Woche veröffentlichten die Landesstatistiker von IT.NRW ihre Daten für die Gemeinde. Die Überraschung: Die Zahl der Verunglückten ist um 30 Menschen gestiegen.

Von Theo Heitbaum

30 Verunglückten kommt man beim Betrachten der Autobahn auf die Spur. Foto: Theo Heitbaum

Unfälle im Zahlenspiegel. Gleich zwei Mal im Jahr werden Unglücke auf den Straßen in Datenkolonnen gekleidet. Im Frühjahr meldet die Kreispolizei Coesfeld, was auf den Ascheberger Straßen und Wegen passiert ist, im Sommer folgen die Landesstatistiker von IT.NRW. Wer glaubt, beim zweiten Termin nichts Neues erfahren zu können, der irrt. Denn die Zahlen, die Mitte Juni von Düsseldorf aus ins Land geschickt werden, unterscheiden sich von den Daten aus dem Coesfelder Unfallbericht. Und zwar deutlich. Aus der Kreisstadt wurden 52 Verunglückte für das Jahr 2020 gemeldet. Bei den Landesstatistikern sind es für den gleichen Zeitraum 82 Verunglückte. Wie erklärt sich ein Unterschied von 30 Personen, wie kommt IT.NRW darauf, dass 58 Prozent mehr Menschen im Ascheberger Gemeindegebiet verunglückt sind?

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