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Davensberger Wander- und Radwandertag feiert Jubiläum

389 Menschen fröhlich bewegt

Davensbgerg

Gut besucht war der 50. Wander- und Radwandertag in Davensberg. 389 Teilnehmer zählten die Organisatoren des Heimatvereins. Doch nicht allein die Natur lockte zum Mitmachen, sondern auch das Ambiente am Burgturm.

Von Tina Nitsche

Der zehnjährige Benedikt (l.) hat in seinem ganzen Leben noch keinen Wandertag des Heimatvereins Davensberg verpasst. Logisch, dass er auch bei der Jubiläumsveranstaltung mit dabei war. Da trat er gemeinsam mit der Familie in die Pedalen. Foto: Tina Nitsche

Lachend steigen Vater und Sohn von den Rädern. „Puh, da merkt man den Unterschied“, sagte Papa Uli und verrät, dass er seit Ewigkeiten nicht ohne E-Bike unterwegs gewesen ist. Stattdessen hat er die 24 Kilometer lange große Route am Sonntag beim 50. Wander- und Radwandertag mit seinem Drahtesel zurückgelegt. „Ohne Antrieb und so.“ Mit von der Partie, Ehefrau Barbara, die Söhne Jonas, Simon und Benedikt.

Benedikt hat noch nie einen Wandertag verpasst. Seine erste Runde absolvierte der heute Zehnjährige damals als jüngster Teilnehmer im Kinderwagen. Am Sonntag trat er in die Pedalen. Nach eineinhalb Stunden Radtour, kam die Familie am Burgturm an, wo die „Station Start/Ziel“ war bei der Traditionsveranstaltung, die erstmals vom neuen Vorstandsteam des Heimatvereins ausgerichtet wurde.

30 Helfer ehrenamtlich im Einsatz

Rund 30 Helfer waren im Einsatz. „Alleine hier an der Start- und Ziel-Station, aber auch an den anderen drei Stationen waren schon jeweils sechs bis acht Helfer im Einsatz, hinzu kommen die anderen Helfer bei den Essens- und Getränkeangeboten sowie bei der großen Tombola“, erzählte Guido Friese vom Vorstandsteam des Heimatvereins Davensberg.

Starteten schwungvoll zur Wanderung beim 50. Wander- und Radwandertag des Davensberger Heimatvereins (v.l.): Katharina Weiße, Marco Grube und Anna Krey. Foto: Tina Ntische

Am Burgturm herrschten den ganzen Tag über munteres Treiben und viel Bewegung. Die einen kamen an, andere starteten. Unter den Teilnehmern waren auch illustre Gäste. Selbst seine amtierende Bürgerschützen-Majestät Bernhard Ahmann mit Königin Angie und königlichem Gefolge, ließen es sich nicht nehmen am Wandertag teilzunehmen. Mehr noch: Der 50. Wander- und Radwandertag wurde zu einem großen Familienausflug mit Freunden. „Und bevor wir starten, stärken wir uns hier erst einmal“, parkte Sohn Justin erst einmal sein Fahrrad. Marco Grube, Anna Krey und Katharina Weiße machten sich unterdessen auf den Weg. Zu Fuß. „Wir wandern hier immer mit und freuen uns so, dass wir nach zwei Jahren Pause wieder starten dürfen, da hat doch echt etwas gefehlt“, so Marco Grube. Das Trio wandert gerne, „irgendwie macht das doch echt gute Laune“, so Katharina Weiße, bevor es losging. Unterdessen arbeiteten sich die Familien Schmahl und Haak aus Münster erst einmal durch die Pläne. „Wir sind das erste Mal dabei und finden das ein tolles Angebot“, erklärten die Familienmitglieder begeistert. Sie entschieden sich für die kleinere Wanderrunde.

Drahtesel bevorzugt

„Gefühlt waren die meisten heute mit dem Rad unterwegs“, resümierte Guido Friese. Später belegten das dann auch die Zahlen. Insgesamt 389 Teilnehmer wurden bei der Jubiläumsveranstaltung verzeichnet. 104 Teilnehmer gingen wandern, die restlichen 285 bevorzugten den Drahtesel. Die viele Arbeit hatte sich mehr als gelohnt für das Vorstands- und Helferteam. Denn nicht nur der kleine Benedikt zeigte strahlend die Daumen nach oben, auch die anderen Teilnehmer waren begeistert. „Selbst ein Quiz in den Deipenwiesen wurde angeboten, drei unterschiedliche Routen, dann die super Betreuung an den unterschiedlichen Stationen, das tolle Ambiente hier am Burgturm und der krönende Abschluss. Was will man mehr?“, lobte eine Teilnehmerin. Abends dann gab es das große Stelldichein am Burgturm. Zum Jubiläum gab es Spanferkel vom Grill und eine Tombola, die reichlich mit vielen attraktiven Preisen gefüllt war. Und was wäre ein Davensberger Wander-und Radwandertag ohne den Wanderstock des Jahres? Der ging bei der Jubiläumsveranstaltung an Florian Zientek.

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