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Kolping lässt Gedenktag ausfallen und verschiebt die Ski-Tour

600. Mitglied muss auf die offizielle Aufnahme warten

Ascheberg

Corona kassiert weiter Termine und Veranstaltungen: Die Kolpingsfamilie verzichtet auf Gedenktag und Skitour.

wn

Martin Weiß Foto: hbm

Die Kolpingsfamilie Ascheberg hat trotz harter Coronazeiten nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt. 22 neue Mitglieder würde der Vorstand zum Jahresende nur allzu gern persönlich willkommen heißen, doch der dafür stets genutzte Kolpinggedenktag muss in diesem Jahr ausfallen. „Die Absage ist uns nicht leicht gefallen, aber die Corona-Einschränkungen und unsere Verantwortung unseren Mitgliedern gegenüber lassen das nicht zu“, erklärt Vorstandssprecher Martin Weiß – der sich allerdings über die Aufnahme des 600. Mitgliedes in die Kolpingsfamilie freut. Damit zählt die Ascheberger Gemeinschaft zu den 20 größten Kolpingsfamilien Deutschlands.

Eigentlich wollten Weiß und Mitstreiter die runde Zahl am 6. Dezember (Sonntag) feiern, ebenso Jubilare ehren, ihres Vereinsgründers Adolph Kolping gedenken und nachmittags mit vielen Familien den Nikolaus empfangen. „Auf all das verzichten wir, wie alle Vereine auf so viele Veranstaltungen in diesem Jahr. Aber wir planen optimistisch voraus“, erklärt Martin Weiß. In einer Videokonferenz steckte der Vorstand jetzt erste Termine für das neue Jahr ab, in der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie bis dahin eingedämmt werden kann und Treffen möglich sind.

Eine der größten für 2021 schon organisierten Aktionen verschieben die Kolpinger aber vorsorglich um ein Jahr: Die Ski-Tour nach Auffach in die Tiroler Wildschönau steigt nun also Anfang 2022, Hotel und Busunternehmen sind bereits umgebucht. „Dass sich die Lage bis Ende Februar zum geplanten Skitourstart derart entspannt, dass wir ungezwungen und ohne Risiko zusammen reisen können, ist gleich Null“, begründet Weiß die Entscheidung. Den Kopf in den Sand stecken wollen die Kolpinger jedoch keineswegs: ein großer Familientag, eine Schnitzeljagd durch Ascheberg, ein Seniorennachmittag sowie weitere Aktionen finden erst einmal Platz auf dem Plan für das erste Halbjahr 2021. Martin Weiß: „Wir wollen auf jeden Fall vorbereitet sein, wenn wir wieder loslegendürfen.“

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