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Hallenbad Herbern

Abriss-Kolonne hat den Auftrag fast erfüllt

Herbern

An Schwimmen ist nicht zu denken. Dafür fehlt aktuell im Herberner Hallenbad aber nicht nur das Wasser.

Theo Heitbaum

Die Abrissfirma hat im Umkleidebereich ganze Arbeit geleistet, die alten Fliesen sind mit dem Presslufthammer entfernt worden. Foto: hbm

„Zehn Schubkarren noch, dann dürfte es geschafft sein.“ Der Mitarbeiter einer Abbruchfirma ist nicht mit der ersten Karre voller Bauschutt auf dem Weg zum Container, Schweiß rinnt über die Stirn. Aber einen anderen Weg gibt es nicht. Schließlich wird an der Altenhammstraße kein Gebäude abgerissen, sondern nur der Sanitärtrakt des Hallenbades entkernt. Aus dem Umkleidebereich ist ein Presslufthammer zu hören. Und dort ist reichlich Bauschutt angefallen. Alle Fliesen von den Wänden und dem Boden sind mittlerweile entfernt. Das Ende des ersten Arbeitsschrittes in dem über 40 Jahre alten Gebäude ist absehbar. Bevor die Abrissfirma das Feld räumt, wird sie noch ein paar Kernbohrungen setzen, die für Leitungen genutzt werden sollen. Soweit es erforderlich ist, werden sie Anfang der nächsten Woche verlegt. „Der Fliesenleger will Mitte der Woche starten und neuen Estrich machen“, berichtet Bernhard Koy vom Hochbauamt der Gemeinde Ascheberg. Der Estrich muss aushärten, die neuen Fliesen müssen angebracht werden. Das wird einige Zeit dauern. „Ich gehe davon aus, dass wir den Trockenbauer Mitte August an die Arbeit bekommen“, informiert Koy. Denn der Termin fürs Ende der Arbeiten ist klar: Ende August muss alles fertig sein.

Das Wasser ist aktuell abgelassen. Während die Abrisskolonne in der Umkleide aktiv ist, kümmert sich Schwimmmeisterin Viola Stasch um die übliche Wartung. Sie wird vom Herbst vorgezogen, so dass das Bad dann offen bleibt.

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