Landtagswahl in der Partnerstadt Rheinsberg

AfD holt jede vierte Stimme

Ascheberg/Rheinsberg

Die SPD hat bei der Landtagswahl in Brandenburg auch in der Ascheberger Partnerstadt Rheinsberg den ersten Platz trotz herber Verluste vor der AfD verteidigt.

Theo Heitbaum

Foto: Christ

Die SPD hat bei der Landtagswahl in Brandenburg auch in der Ascheberger Partnerstadt Rheinsberg den ersten Platz trotz herber Verluste vor der AfD verteidigt. Die Sozialdemokraten büßten gegenüber der Landtagswahl 2014 knapp acht Prozent der Stimmen ein. Die AfD verdoppelte ihren Anteil am Wählerkuchen deutlich. 2014 hatte die Partei bei zwölf Prozent gelegen. Die Verluste der Linken liegen mit knapp acht Prozent im Bereich der SPD, die CDU hat ein Drittel ihrer Wähler verloren. Die Grünen kamen von 4,6 auf 8,1 Prozent. Bei der Europawahl im Mai dieses Jahres war die AfD mit 22,8 Prozent stärkste Partei in Rheinsberg gewesen. Bei der Kommunalwahl, die zeitgleich durchgeführt wurde, stand die AfD übrigens nicht auf dem Wahlzettel. Gewinner damals waren die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler (BVB/FW), die mit 45,1 Prozent acht Sitze in der Stadtverordnetenversammlung gewannen. Dieser Gruppe gehört auch Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow an. Die SPD kommt auf vier Sitze, die CDU entsendet drei Abgeordnete, Die Linke ist mit zwei Mandatsträgern dabei und die FDP – wie in Ascheberg – mit einem Abgeordneten.

Beim von außen betrachtet komplizierten Brandenburger Kommunalwahlrecht, in dem kumuliert und panaschiert wird, erhielt Bürgermeister Schwochow mit 2769 Stimmen das beste Ergebnis aller angetretenen Kandidaten.

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