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Kolpingsfamilie Ascheberg

Aktivposten fürs Dorf und Hort für alle Generationen

Ascheberg

Auch 95 Jahre nach ihrer Gründung ist die Kolpingsfamilie Ascheberg, die mittlerweile über 600 Mitglieder zählt, ein Aktivposten für das Dorf. Das zeigt sich auch bei den neuen Aktivitäten, die nach der Jubilarehrung im Rahmen des Kolpinggedenktages vorgestellt wurden.

Im Rahmen des Kolpinggedenktages ehrte das Vorstandsteam die Jubilare, unter ihnen insbesondere Theo Bernsmann (6.v.r.), der über viele Jahre ehrenamtlich sehr aktiv war. Foto: Kolpingsfamilie

Zum 95. Geburtstag verordnet sich die Kolpingsfamilie Ascheberg eines auf keinen Fall: Ruhe. Dass der Puls der aktiven Gemeinschaft mit über 600 Mitgliedern weiter im schnellen Takt schlägt, machte nun der Kolpinggedenktag deutlich. Vorstandssprecher Martin Weiß begrüßte elf Neuaufnahmen, vom Kleinkind bis zum Rentner – die Kolpingsfamilie bleibt also ein Hort für alle Generationen.

Schon seit 65 Jahren Mitglied ist Theo Bernsmann. Der Ascheberger war über viele Jahre zudem im Vorstand sehr aktiv, betreute die Seniorenfahrten und Gebrauchtkleidersammlungen. Aufgrund seiner besonderen Verdienste beförderte der aktuelle Vorstand nun Bernsmann in die „Ehrenriege“ der Kolpingsfamilie. Eine Ehrenurkunde erhielten zudem Bernhard Falke (65 Jahre Mitglied), Bernhard Thyen (60 Jahre), Anni Kleykamp, Manuela Markfers, Thomas Frye, Anja Vennemann und Kornelia Vennemann (alle 25 Jahre).

Kurzweiliger Talk mit dem Bürgermeister

Sehr persönlich verabschiedete Martin Weiß Gisela Hacke aus dem Vorstandsteam. „Du hast dich an so vielen Ecken für uns mit soviel Herzblut engagiert – und wirst es weiterhin tun, vielen Dank dafür“, sagte er zur früheren Kassiererin des Vereins, die sich unter anderem um die Geschenke für Jubilare und Geburtstagskinder gekümmert hatte. „Für mich war und ist Kolping meine Familie, seitdem wir aus Dortmund hierher gezogen sind“, entgegnete Gisela Hacke, teilt der Verein mit.

Einen kurzweiligen Talk mit Bürgermeister Thomas Stohldreier führte Sascha Klaverkamp. Es ging um das neue Herzstück Aschebergs, den Eschenplatz, sowie Ideen für bessere Mobilität im Ort und die vielfältige ehrenamtliche Arbeit, die die Gemeinde trägt. „Wir haben hier so viele Menschen, die mit anpacken, die sich engagieren für andere und diesen Ort so lebenswert machen. Auch die Kolpingsfamilie leistet da sehr wertvolle Arbeit“, betonte Stohldreier.

Neue Projekte vorgestellt

Neuigkeiten gab es auch von der jungen Kolping-Generation: Das Sommer-Ferienlager führt im nächsten Jahr erstmals nach Frankreich. Zudem testen die Kolpinger um Tonius Weiß jetzt immer mittwochs im neuen Jugendraum im Pfarrheim ein offenes Angebot. Die Spielschar zeigte sich angetan vom guten Vorverkaufsstart für das plattdeutsche Theater. Das Stück „Bruno is wäg“ feiert Premiere am 14. Januar, Karten gibt es weiterhin im Malergeschäft Mangels, Herberner Straße 2.

Vom 12. bis 14. Mai organisiert die Kolpingsfamilie eine Moselfahrt, heißt es abschließend.

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