1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ascheberg
  6. >
  7. Aldi-Abriss beschäftigt Ascheberger

  8. >

Diskussion um Nachhaltigkeit

Aldi-Abriss beschäftigt Ascheberger

Ascheberg

Muss man ein 20 Jahre altes Gebäude tatsächlich abreißen? Diese Frage ploppte zu einem Abrissbild des Aldi in Ascheberg auf.

-hbm-

Abriss alter Aldi Foto: Theo Heitbaum

Muss man ein 20 Jahre altes Gebäude tatsächlich abreißen? Nach dem Bericht über den Abriss des Aldi-Marktes an der Lüdinghauser Straße wurden diese und ähnliche Fragen einige Male an die WN-Redaktion gestellt. Unternehmenssprecher Dr. Axel vom Schemm beantwortet sie so: „Das Thema Nachhaltigkeit hat für die Unternehmensgruppe Aldi Nord hohe Priorität. Mit Blick auf das Vorhaben in Ascheberg ist ein Neubau aufgrund des sehr guten ökologischen Standards der modernen Märkte die bessere Alternative. Unsere neu gebauten Filialen statten wir immer auf Basis eines Energiekonzepts aus. Dank modernster Technik wie einer Photovoltaikanlage auf dem dann flachen Marktdach und einer Wärmerückgewinnungsanlage kommt das Gebäude ohne fossile Brennstoffe aus. Im Zuge der sogenannten Betonkernaktivierung wird der Marktraum gekühlt und beheizt, wozu wir die Bodenplatte nutzen. Das wäre im Bestand nicht möglich gewesen.“ Auf Nachfrage heißt es zum Abriss: „Die Materialien aus dem Abriss werden fachgerecht entsorgt und, wo möglich, von den entsorgenden Unternehmen dem Wertstoffkreislauf zugeführt.“

Startseite