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Schulleiter berichten über Umgang mit den Corona-Schutzmaßnahmen

Alle Schüler sind sehr achtsam

Ascheberg/Herbern

Die Kinder und Jugendlichen in den Ascheberger Schulen nehmen die Corona-Schutzmaßnahmen sehr ernst. Das berichteten die Schulleiter im Fachausschuss.

Theo Heitbaum

Vorbildlich: Viertklässlerin Emma trägt einen Mund- und Nasenschutz und desinfiziert die Hände vor dem Gang in die Grundschule Herbern Foto: Theo Heitbaum

Die Kinder und Jugendlichen in den Ascheberger Schulen nehmen die Corona-Schutzmaßnahmen sehr ernst. Sie tragen Schutzmasken und desinfizieren die Hände, wenn es ins Schulgebäude geht. Jens Dunkel, Leiter der Profilschule, und Sabine Küter, Leiterin der Mariengrundschule Herbern, berichteten im Schul- und Kulturausschuss, dass die Schüler sehr routiniert mit den Schutzmaßnahmen umgingen.

Bedeutet: Beim Betreten des Geländes muss eine Atemschutzmaske getragen werden. Vor dem Betreten der Gebäude sind die Hände zu desinfizieren. Während die Grundschüler nach dem Erreichen ihres Platzes die Atemschutzmaske absetzen durften, mussten die Profilschüler sie in der ersten Schulphase aufbehalten. „Sie haben es sehr gut umgesetzt. Wir mussten nur ein, zwei Masken verteilen“, informierte Dunkel. Aktuell ist die Maskenpflicht im Unterricht wieder aufgehoben. Für Lehrer stünden FFP2-Masken zur Verfügung und es seien freiwillige und kostenlose Corona-Tests möglich.

Kleinere Einschulung als Gewinn

Das Einschulen in Klassen und nicht mit allen i-Männchen bewertete Küter auch als Gewinn: „Es war familiärer, alle haben etwas mitbekommen.“ Sie sei überrascht gewesen, wie gut die Schulanfänger von den Eltern vorbereitet worden seien.

Weil die Schultüren früh offen stehen, kämen die Kinder und Jugendlichen in Etappen, so dass sich keine Schlangen bildeten. Alle Jahrgänge hätten ihre eigenen Wege. Der Schulhof werde getrennt besucht. Die Mensen seien wieder geöffnet. Für sie seien eigene Hygienekonzepte geschrieben worden. Das Gesamtkonzept fällt in der Profilschule dicker aus, weil dort auch Vorgaben etwa für das Nutzen von Fachräumen einfließen.

„Schnupfenverordnung“ wird ernst genommen

Die „Schnupfenverordnung“ werde ernst genommen. „Wir haben weniger Schniefnasen und gesundheitlich angeschlagene Kinder in der Schule“, informierte Küter.

Sport wird bis zu den Herbstferien draußen oder in den Klassen abgewickelt. Die Sporthallen stünden nicht zur Verfügung. Nach den Ferien benötige es neue Regeln. Im Schulbusverkehr ist es nicht möglich, Grund- und Profilschüler zu trennen. Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus informierte aber, dass mehr Busse eingesetzt worden seien. Problem: „Die Kinder wollen alle in den ersten Bus, der dann übervoll wird. Darüber sollten die Eltern mit ihnen noch einmal reden.“

Zusammenfassend erklärte Küter: „Was wir jetzt tun müssen, ist das kleinere Übel, denn wir wollen auf jeden Fall die Kinder wieder in der Schule haben.“

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